Niemand kann sagen, was die Zukunft bringt.

Aber das schreiben die Zeitungen von heute.

Handelsblatt, 09. Mai 2014

Was sonst noch zu Verzögerungen führen kann: „Zwei Jahre nach der geplatzten Eröffnung ist die Fertigstellung des Hauptstadtflughafens nicht in Sicht. Nun belastet ein Bauüberwacher den Betreiber. Säumige Baufirmen hätten zeitweise nicht viel zu befürchten gehabt“, schreibt das “Handelsblatt”:

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Wirtschafts Woche, 07. Mai 2014

„Die Gesellschafterversammlung hat Brandenburgs Forderung nach mehr Nachtruhe am BER abgelehnt. Auch ein Kompromissvorschlag wurde nicht unterstützt. Ministerpräsident Woidke zeigte sich enttäuscht“, schreibt die Morgenpost. Wem das noch nicht reicht, kann hier weiterlesen:

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Spiegel Online, 05. Mai 2014

Eine Eröffnung des BER im10.2016 wäre der “Best Case” heißt es im Brandbrief eines geschassten Managers. Schmutzige Wäsche lässt sich ohne weiteres auch in aller Öffentlichkeit waschen:

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tba, 05. Mai 2014

Anstatt mit einem Eröffnungstermin macht der Berliner Hauptstadtflughafen erneut mit Personalquerelen von sich reden. Die Flughafengesellschaft hat den Planer der berüchtigten Entrauchungsanlage entlassen. Ein Sprecher erklärte, die Zusammenarbeit sei „aufgrund schwerer Mängel“ beendet worden. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung (Samstag) darüber berichtet. Der Zeitung zufolge erhielten der Ingenieur und seine Mitarbeiter Baustellenverbot.

Die technischen Probleme mit der Entrauchungsanlage – die vom neuen Technik-Leiter Jochen Großmann „Monster“ genannt wird – gelten als ein Haupthindernis für die Fertigstellung des neuen Flughafens. Ein Starttermin ist noch immer nicht in Sicht.

Focus online, 01. Mai 2014

Zum Tag der Arbeit gibt es Arbeit: Der neue Flughafen BER braucht mehr Gepäckbänder und mehr Geld. Aber das alles ist nichts Neues. Wer es dennoch genau wissen will, lese hier weiter:

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airliners.de, 28. April 2014

Der Chef von Air-Berlin geht davon aus, dass „seine Fluggesellschaft noch mindestens zwei Jahre vom Flughafen Berlin-Tegel aus operieren muss.“

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Berliner Morgenpost, 28. April 2014

Die „Berliner Morgenpost“ legt am 29.04.noch eins drauf und titelt: „BER-Desaster bedroht Zukunft von Air Berlin“

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Berliner Morgenpost, 20. April 2014

Als könne es nicht noch Schlimmer kommen: Der „Pannenflughafen BER soll noch teurer werden“, titelt die „Berlinert Morgenpost“. Hintergrund der Meldung: Der Bund der Steuerzahler wollte sich zur Osterzeit offenbar mal wieder in Erinnerung rufen und tat, was er besonders gut kann, nämlich nachrechnen. Herausgekommen ist, dass der neue Flughafen nicht etwa 4,3. Mrd. Euro, sondern möglicherweise über fünf Milliarden kosten werde. Und alles, ohne dass bisher ein neuer Eröffnungstermin genannt wurde.

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FAZ, 19. April 2014

„Wann eröffnet der Berliner Flughafen? Was kostet er? Heute steht nur fest, dass nichts feststeht“, schreibt Kerstin Schwenn heute in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Offenbar, so die Autorin, liege das aber nicht nur an der Dickköpfigkeit von Flughafenchef Hartmut Mehdorn, sondern: „Nicht zu unterschätzen ist jedoch, dass sich die Gesellschafter untereinander nicht grün sind. Politische Differenzen und Wahlkampfgehabe fallen da mindestens so ins Gewicht wie persönliche Reibereien.“ Ein solches Zitat lässt den politisch denkenden Zeitungsleser aufhorchen. Autorin Schwenn versucht dann noch den Schlenker zum nicht ganz entmutigenden Schluss: „Am Ende wird noch viel Mut nötig sein für die behördliche Feststellung, dass aus dem „Monster“ tatsächlich ein funktionierender Flughafen geworden ist.“ Lesenswert!

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Die Welt, 17. April 2014

Flughagenchef Hartmut Mehdorn „werde den Airport während seiner Amtszeit bis02.2015 “ans Netz bringen… Allein, wer glaubt noch daran?“ fragt die „Berliner Morgenpost“. Was war geschehen? Martin Burkert ist Vorsitzender Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages. Gegenüber der Zeitung „Die Welt“ hatte er geäußert: “Ich persönlich würde nichts darauf verwetten, dass der Flughafen vor 2017 in Betrieb geht. Alle Hinweise, die ich habe, deuten eher darauf hin, dass es noch später wird.” Ein gefundenes Fressen für die Medien! Und für alle, die es immer schon wussten!

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