Niemand kann sagen, was die Zukunft bringt.

Aber das schreiben die Zeitungen von heute.

Die Welt, 29. November 2019

Am 29. November um 14:21 Uhr, noch während der laufenden Aufsichtsratssitzung der Flughafengesellschaft FBB, war es soweit: Eine Mitteilung der FBB kündigte den konkreten Eröffnungstermin für den Flughafen BER an. Es soll der 31. Oktober 2020 werden, und anders als früher verlautet soll der Umzug vom alten Flughafen Tegel sehr schnell vonstattengehen: Dieser soll bereits am 8. November 2020 geschlossen werden und damit acht Tage nach der geplanten Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens. Die WELT berichtet: "'Die letzten Flüge von Tegel erfolgen am 7. oder 8. November', sagte FBB-Geschäftsführer Engelbert Lütke Daldrup bei der Vorstellung der Pläne am Freitag. Dann fallen das alte sechseckige Gebäude und die umliegenden teils provisorischen Bauten und Terminals in einen 'Schlummerzustand'– so sehe es die Planfeststellung vor. Sechs Monate lang werden die Gebäude noch bewacht und beheizt. Im Mai 2021 ist dann endgültig Schluss. 'Die Infrastruktur wird am Leben erhalten. Aber wir werden keinen Flugbetrieb mehr durchführen, auch keine Vorkehrungen dafür leisten', so Lütke Daldrup."

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Berliner Zeitung, 26. November 2019

In einem Kommentar zur Berliner Verkehrspolitik spricht sich Peter Neumann gegen die einseitige Präferenz der Straßenbahn als Nahverkehrsmittel aus. "Die Stadt wächst, das Schienennetz muss mitwachsen. Dazu gehören U-Bahn-Trassen dort, wo sie sinnvoll sind – etwa in Innenstadtbereichen wie zwischen Steglitz, Mitte und Weißensee oder in neue Wohngebiete wie im Berliner Nordosten oder auf dem heutigen Flughafen Tegel. Sicher sind U-Bahnen teurer als Straßenbahnstrecken, doch Kapazität und Tempo sind größer. Berlin muss mehrgleisig fahren. Es muss gelingen, den Tramausbau zu beschleunigen – und U-Bahn-Erweiterungen vorzubereiten. Andere Großstädte schaffen das. Warum nicht auch Berlin?"

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Tagesspiegel, 26. November 2019

Die Studie der BVG zum Ausbau der U-Bahnstrecken soll Mitte nächsten Jahres vorliegen. Der Tagesspiegel-Newsletter Tempelhof-Schöneberg berichtet dazu über einen Meinungsumschwung der Bezirks-SPD hin zu einem Ausbau der U6: "Der Senat gab vor allem auf Druck der SPD-Vertreter Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne) den Auftrag, die Machbarkeit von vier U-Bahn-Verlängerungen zu prüfen: die Anbindung der Urban Tech Republic in Tegel (heute noch der Flughafen TXL) mit einem Abzweig der U6, der Ausbau der U7 im Osten von Rudow zum neuen Flughafen BER und im Westen bis Heerstraße Nord sowie die Verlängerung der U8 bis ins Märkische Viertel."

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Tagesspiegel, 26. November 2019

Die Verkehrsanbindung des Projektgebietes von Berlin TXL spielte auch eine Rolle bei einer Diskussionsveranstaltung, zu der der Reinickendorfer SPD-Vorsitzende Jörg Stroedter geladen hatte: "Ein Stadion von Hertha BSC am Flughafen Tegel?". Tegel Projekt-Geschäftsführer Philipp Bouteiller wird dazu so zitiert: "Eine 'Tiefenprüfung' des Standorts werde voraussichtlich Mitte Februar 2020 abgeschlossen sein, sagte der Chef der landeseigenen Tegel Projekt GmbH, Philipp Bouteiller am Montagabend auf einer Veranstaltung der Reinickendorfer SPD. 'Wir prüfen das total wohlwollend, sehen aber auch Schwierigkeiten', so Bouteiller. Immerhin sei der Festplatz, auf dem bisher noch Volksfeste und andere Vergnügungsveranstaltungen stattfinden, im Bereich des TXL-Geländes der 'am wenigsten ungeeignete Standort' für eine Fußballarena." Jörg Stroedter zum Problem der Verkehrsanbindung für den Hertha/Tegel-Plan: "Davon zu träumen, wir kriegen ganz schnell eine U-Bahn nach Tegel, ist doch absurd."

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Süddeutsche Zeitung, 24. November 2019

Die Chefin der Berliner Verkehrsbetriebe, Sigrid Nikutta, wird demnächst in den Vorstand der Deutschen Bahn AG wechseln. In einem Interview mit dpa (hier veröffentlicht in der Süddeutschen Zeitung) mahnt sie nun noch einen weiteren Ausbau des U-Bahnnetzes in Berlin an: "Neben Machbarkeitsstudien, die bereits angefertigt würden (Verlängerung der U6 bis zum Flughafen Tegel, U7 bis zum BER und bis zur Heerstraße, U8 bis ins Märkische Viertel), hält es Nikutta für sinnvoll, die U2 bis Pankow-Kirche zu verlängern und die U1 von der Warschauer Straße bis zum Ostkreuz."

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Berliner Abendblatt, 21. November 2019

Im Zusammenhang mit den Tesla-Plänen für Berlin/Brandenburg wird auch hier das Projektgebiet von Berlin TXL genannt: "Das Potenzial des TXL für eine wissenschaftliche und industrielle Nachnutzung erscheint riesig: Neben den Bestandsgebäuden des Airports stehen nach dessen Schließung 211 Hektar Projektgebiet und Raum für bis zu 1.000 Unternehmen mit 20.000 Arbeitsplätzen allein für den Forschungs- und Industriepark zur Verfügung."

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B.Z., 15. November 2019

Die Ankündigung von Tesla-Chef Elon Musk, in Brandenburg eine "Gigafactory" und in Berlin ein Entwicklungs- und Designzentrum einzurichten, schlägt weiter Wellen. Die Opposition im Berliner Abgeordnetenhaus stört sich daran, dass Wirtschaftssenatorin Ramona Pop diesen Erfolg auch an die Berliner Fahnen heften möchte. Die B.Z. berichtet: "Pop hatte der E-Auto-Firma mehrere Grundstücke in der Hauptstadt angeboten, unter anderem in Marzahn, Buch – und auf dem Flughafen Tegel. Tesla entschied sich für Grünheide in Brandenburg. Florian Swyter (50, FDP) kontert prompt: 'Hertha-Stadion, Tesla – offenbar sind Sie von den eigenen Plänen einer ,Urban Tech Republic’ nicht überzeugt, sonst würden sie Tegel nicht immer wieder anbieten.' Möglicherweise könnte nun Teslas Design- und Entwicklungszentrum auf dem Tegel-Gelände entstehen. Doch für das Zentrum gibt‘s bisher, anders als in Brandenburg, noch keine Unterschrift."

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Tagesspiegel Checkpoint, 14. November 2019

Der morgendliche Newsletter bringt im Hintergrundbericht zu der Tesla-Entscheidung auch den Standort Berlin TXL ins Spiel: "Im Sommer 2018 hatte Ramona Pop beim Tesla-Chef für Berlin geworben (nachdem er via Twitter eine deutsche Fabrik in Aussicht gestellt hatte). 'Gerne möchten wir Ihnen anbieten, Sie und Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei allen kommenden Aktivitäten zu unterstützen.' Geeignet seien laut Pop mehrere Standorte, 'etwa im neuen Cleantech-Business-Park in Marzahn oder in Buch mit mehreren Quadratkilometern bestens erschlossener Gewerbeflache. Perspektivisch werden auch mit der Urban Tech Republic in Tegel weitere Flächen zur Verfügung stehen.'"

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rbb Inforadio, 14. November 2019

Der Sender nimmt den Ball auf und bringt dazu ein Statement der Tegel Projekt GmbH: "Tesla würde ideal zum geplanten Profil der sogenannten Urban Tech Republic auf dem Gelände passen. 'Auf dem ehemaligen Flugfeld haben wir auch Platz für Test- und Erprobungsstrecken. Bei uns wäre also der komplette Zyklus von Forschung und Entwicklung bis hin zur Anwendung und Demonstration von Mobilitätslösungen darstellbar – an einem ikonischen Ort der Stadt.'"

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youtube, 13. November 2019

Die Nachricht ist eine Sensation für die Hauptstadtregion: Tesla (Marktführer bei Elektro-Autos und an der Börse mit 61 Milliarden Dollar mehr wert als Daimler oder BMW) will eine Fabrik in Brandenburg bauen – und dazu ein Entwicklungs- und Designzentrum in Berlin. Diese Überraschung kam am Abend der Verleihung des "Goldenen Lenkrads": Tesla-Chef Elon Musk kündigt hier den Bau der "Gigafactory" an. Es wäre die vierte Gigafactory (so genannt, weil hier auch neben den Fahrzeugen auch Batterien mit einer Gesamtkapazität von mehr als 100 Gigawattstunden produziert werden sollen) neben zwei Standorten in den USA und einem in China. Standort in Brandenburg, so stellt sich schnell heraus, soll das Gewerbeareal von Freienbrink sein, südöstlich von Berlin, nahe dem BER. Die Politik in Brandenburg hofft auf Tausende Arbeitsplätze in der Fertigung und Berlin auf qualifizierte Jobs für Ingenieure, Designer und IT-Entwickler. "Berlin rocks", sagt Elon Musk auf offener Bühne. Der bemerkenswerte Auftritt ist bei youtube zu sehen (ab min 40’30).

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