Niemand kann sagen, was die Zukunft bringt.

Aber das schreiben die Zeitungen von heute.

Berliner Zeitung, 16. Januar 2019

Die nur untote Debatte über den Weiterbetrieb des alten Flughafens erwacht wieder. Lufthansachef Carsten Spohr spricht sich beim Neujahrskonzert der Lufthansa im Konzerthaus für eine erneute Prüfung der Offenhaltung von Tegel aus – unter "lang anhaltende(m) Applaus von vielen Gästen im fast voll besetzten Saal".

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Berliner Morgenpost, 15. Januar 2019

Eine mehrteilige Serie befasst sich mit der Frage, ob Berlin angesichts des Wachstums der Stadt einen "13. Bezirk" brauche. Zur Verkehrsplanung meint die Autorin Isabell Jürgens: "Die steigenden Bevölkerungszahlen und die Urbanisierung des Speckgürtels um Berlin sorgen dafür, dass bestehende Verkehrssysteme an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen." In diesem Zusammenhang geht es auch um das Projekt Berlin TXL: "Gedanken über innovative Transportmittel machen sich Berlins Verkehrsplaner ganz konkret bei der Nachnutzung des Flughafens Tegel, im künftigen Schumacher Quartier mit seinen mindestens 5000 Wohnungen – sowie dem ebenfalls auf dem 461 Hektar großen Areal geplanten Industrie- und Forschungsstandort 'Urban Tech Republic'".

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Tagesspiegel, 15. Januar 2019

In einem fiktiven(!) Brief des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller an die Premierin Theresa May wird der Umgang mit dem Tegel-Referendum als Ratschlag ob des Brexit-Debakels eingesetzt: "Im September 2017 (…) stimmten die Berliner Wähler, parallel zur Bundestagswahl, über den Weiterbetrieb des Flughafens Berlin-Tegel ab, 56 Prozent stimmten für den Weiterbetrieb, 42 Prozent dagegen. Auch dieses Referendum war rechtlich nicht bindend. Deshalb beschloss die von mir geführte Regierung, sich über das Ergebnis der Abstimmung hinwegzusetzen. Das führte, wie erwartet, zu vorübergehender Kritik, bisweilen auch zu Anfeindungen. Aber recht schnell ebbten die entfachten Leidenschaften auch wieder ab. (…) Vielleicht kann das von mir geschilderte Berliner Beispiel Ihnen und Ihren Landsleuten als Richtschnur dienen."

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airliners, 03. Januar 2019

Christian Gräff, Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der Berliner CDU, äußert sich gegenüber dem Branchendienst "airliners" zur Flughafen-Politik und schlägt die Errichtung eines weiteren Flughafens im Raum Berlin vor. Und weiter, im Gegensatz zu seinem Kollegen Sebastian Czaja von der FDP: "Ich bin davon überzeugt, dass es aber Tegel in zehn Jahren nicht mehr als Flughafen geben wird."

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Kurier, 01. Januar 2019

Das österreichische Blatt befasst sich mit der Berliner Flughafensituation und kommt auch auf die Nachnutzung Tegels zu sprechen. "Neue Mieter stehen schon bereit: 5000 Wohneinheiten für 10.000 Menschen; eine Hochschule will in das Terminalgebäude ziehen, die Berliner Clubszene bekundete auch Interesse. Wie Berliner dort feiern könnten, ist auf ein zehn mal zwölf Meter großes Plakat vor der Tegel-Zufahrt gepinselt."

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Berliner Zeitung, 27. Dezember 2018

Für den innerstädtischen Flughafen Tegel gibt es kein Nachtflugverbot, sondern nur Nachtflugbeschränkungen. Und bei Flugverspätungen gibt es dafür Ausnahmen – an der Spitze liegen hier die selbsternannten "Low Cost Carrier": Easyjet, gefolgt von der Ryanair-Tochter Laudamotion. Während der ersten zehn Monate 2018 wurden in Tegel in Zeiten zwischen 22:00 Uhr und 6:00 Uhr insgesamt 8.533 Starts und Landungen vermerkt. Die Zeche für die zunehmende Belastung des Flughafens Tegel, vor allem durch die Billigflieger, zahlen dessen Anwohner.

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Berliner Morgenpost, 21. Dezember 2018

In einem längeren Bericht über die Pläne zum Ausbau des Berliner U-Bahnnetzes geht es auch um das Projekt Berlin TXL: "Ebenfalls in der Prüfung ist ein Abzweig der U9 vom Kurt-Schumacher-Damm zum auf dem Noch-Flughafen Tegel geplanten Hochtechnologiezentrum. Dieser Strecke werden in Senatskreisen aber eher schlechte Chancen eingeräumt, obwohl Standortentwickler sie vehement befürworten."

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Tagesspiegel, 20. Dezember 2018

Aus eher jahreszeitlichem Anlass wird über die Nachbarschaft der Winterstraße in Reinickendorf berichtet. Hier "sorgten sich viele Nachbarn, wie sich der Kiez entwickle, wenn der Flughafen Tegel geschlossen werde. Viele Reinickendorfer fürchten Mieterhöhungen, wenn der Fluglärm verstummt. Gerade hat die Bezirksverordnetenversammlung für das Gebiet um den Letteplatz, der wenige Gehminuten von der Winterstraße entfernt liegt, den Milieuschutz beschlossen. Die Gegend um den Hausotterplatz werde weiterhin beobachtet, so ein Sprecher des Bezirksamtes. Hier erwarten die Planer mit der Tegel-Schließung einen 'besonderen Aufwertungsdruck'."

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airliners, 18. Dezember 2018

Flughafen-Chef Engelbert Lütke Daldrup erklärt dem Branchendienst "airliners" unverdrossen, wie es weitergeht: "Darum muss Tegel schließen".

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Berliner Woche, 15. Dezember 2018

Über die Hoffnungen in der nächsten Reinickendorfer Nachbarschaft zum Flughafen Tegel berichtet das Wochenblatt unter der Überschrift: Mäckeritz-Siedler warten auf die Schließung des Flughafens. Zitiert wird der Bezirksbürgermeister Frank Balzer zu deren Forderungen: "'Derzeit ruhen die Bebauungspläne, da für eine Weiterbearbeitung die endgültige Schließung des Flughafens Tegel unabdingbar ist', schreibt Balzer. Immerhin werde das Verfahren 'unverzüglich' nach definitiver Schließung des Flughafens wieder aufgenommen werden können."

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