Niemand kann sagen, was die Zukunft bringt.

Aber das schreiben die Zeitungen von heute.

Tagesspiegel, 08. Mai 2019

Die städtische Wohnungsbaugesellschaft Gewobag feiert ihr 100jähriges Jubiläum. Im Bericht geht es aber um ein aktuelles Thema: "Die landeseigenen Wohnungsunternehmen sollen liefern: 30.000 günstige Mietwohnungen, denn das hat Rot-Rot-Grün seinen Wählern im Koalitionsvertrag versprochen. Nachdem dieses Versprechen, wie berichtet, ein zweites Mal relativiert werden sollte, kündigte Lompschers Staatssekretär Sebastian Scheel (Linke) im Tagesspiegel eine härtere Gangart an. Das könnte gewirkt haben und Lompschers gute Laune erklären: 26.149 Wohnungen werden die sechs Firmen bis zum Ende dieser Legislaturperiode im Jahr 2021 fertigstellen, gut 2000 mehr als zuletzt erklärt." Es geht in dem Bericht auch um den gerade sehr in den Fokus rückenden Berliner Nordwesten: "'Spandau entwickelt sich zum mega-spannenden Bezirk', sagt Gewobag-Finanzchef Markus Terboven. Gartenfeld, Waterkant, dazu noch der Siemens-Campus und weiter östlich das Schumacher-Quartier – mit der Stilllegung des Airports Tegel wird Berlins Norden zum Wachstumsquartier der Stadt. Und am ehesten hier entstehen die politisch erwünschten gemischten Quartiere, mit denen das landeseigene Unternehmen an seine Tradition anknüpft."

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Berliner Morgenpost, 05. Mai 2019

Berichtet wird über die Ergebnisse der Klausurtagung der Berliner CDU-Fraktion (die erste nach dem Landesvorsitz-Wechsel von Monika Grütters zu Kai Wegner): Unter den rund 30 Anträgen, die die CDU-Fraktion beschlossen hat, ist auch einer, der sich mit der Zukunft von Tegel befasst. Alles soll bleiben, wie es ist: "Die Offenhaltung des Flughafen Tegel scheint mittlerweile zwingend".

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Berliner Morgenpost, 01. Mai 2019

In Berlin werden die Gewerbeflächen zusehends knapp. Nun hat der Senat mit dem aktualisierten "Stadtentwicklungsplan Wirtschaft 2030" ein Konzept beschlossen, das Unternehmen neue Ansiedlungen, aber auch Erweiterungen ermöglichen soll. Benannt werden in dem Bericht dazu "40 Gebiete in Berlin, denen langfristig eine herausragende Bedeutung für die gewerblich-industrielle Entwicklung und damit ein hoher Sicherungsbedarf zukommt. Größere Flächen für Gewerbe bieten neben dem heutigen Flughafen Tegel, Gebiete in Buchholz-Nord, Marzahn und Bohnsdorf. [...] Für Senatorin Ramona Pop (Grüne) ist damit eine wichtige Abstimmung erfolgt. 'Inzwischen ist dies der häufigste Flächenkonflikt in der Stadt: Die Wohnbebauung treibt das Gewerbe in die Enge', sagte Pop. 'Aber auch die Wirtschaft braucht dringend mehr Platz.'" Die IHK und die Berliner Unternehmensverbände applaudieren, die FDP verzichtet auf Einrede gegen die Einbeziehung des Noch-Flughafens Tegel in die Planungen.

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Süddeutsche Zeitung, 26. April 2019

In einem ausführlichen Artikel wird über das künftige Schumacher Quartier berichtet – als einem Beispiel für die Herausforderungen der zunehmenden Wetterextreme und die Überlegungen der Stadtplaner dazu. Hervorgehoben wird prototypische "Schwammstadt-Prinzip" des Schumacher Quartiers: "Die Metropole soll in der Lage sein, bei Starkregen viel Wasser aufzunehmen und dieses bei Hitzeperioden zur Kühlung zu nutzen. Dabei spielen entsprechend konstruierte Häuser eine wichtige Rolle." Philipp Bouteiller, Geschäftsführer der Tegel Projekt GmbH, erläutert das Konzept.

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Berliner Morgenpost, 20. April 2019

Kommentator Gilbert Schomaker meint zu den Planungen für Berlin TXL: "Noch ist nichts sicher. Da passt auch die Nachricht des ARD-Magazins 'Report München' von möglicherweise kontaminierten Flächen auf dem militärischen Teil des Flughafens dazu. Dabei geht es um einen Löschschaum, den die Feuerwehren eingesetzt haben. Darin waren per- und polyfluorierte Chemikalien, kurz PFC, enthalten. Einige dieser Stoffe stehen im Verdacht, Krebs zu erzeugen. Das Magazin berichtete, dass an 18 Bundeswehrstandorten eine Verseuchung des Bodens und teilweise des Grundwassers mit PFC nachgewiesen ist. 108 weitere Verdachtsfälle gibt es – darunter auch der militärische Teil des Flughafens Tegel. Möglicherweise gibt es auch hier einen kostspieligen und zeitaufwendigen Sanierungsbedarf."

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Tagesspiegel-Newsletter Reinickendorf, 17. April 2019

Gerd Appenzeller befasst sich ebenfalls mit dem Wettbewerb zum Quartiers- und Landschaftspark, hat aber noch einen weiteren Punkt: "Mehr als eine Vision: Mit der Straßenbahn von Jungfernheide zum Kurt-Schumacher-Platz. Der größte Nachteil des durch so viele Vorteile charakterisierten stadtnahen Flughafens Tegel war und ist, dass er nicht auf der Schiene erreichbar ist. Die Realisierung einer U-Bahn erwies sich wegen der auf der kurzen Entfernung zum Hohenzollernkanal nicht möglichen Untertunnelung als obsolet. Jetzt aber kommt mit einer neuen Ausschreibung der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Abteilung Verkehr, eine ganz andere Lösung in den Bereich des Machbaren: Eine Straßenbahn könnte vom S- und U-Bahnhof Jungfernheide zum jetzigen Hauptterminal des Flughafens und dann weiter bis zum Kurt-Schumacher-Platz führen. Eine Straßenbahn würde auch das gesamte, geplante neue Wohnquartier in der Ostecke des heutigen Flughafengeländes an den ÖPNV anbinden."

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Berliner Zeitung, 15. April 2019

Am 11. April wurde über den europaweit ausgeschriebenen, landschaftsplanerischen Realisierungswettbewerb für den Quartiers- und Landschaftspark auf dem Areal von Berlin TXL entschieden. Aus 34 Teilnehmern in der ersten Phase hatte das Preisgericht bereits im November 2018 dreizehn für die Teilnahme in der zweiten Phase ausgewählt. Das Preisgericht vergab nun keinen ersten, aber zwei zweite Preise und einen dritten Preis. In der Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen heißt es dazu: "Die beiden zweiten Preisträger sollen deshalb nun in einem nachgelagerten Workshop-Verfahren an ihren Entwürfen weiter arbeiten, dann wird das Preisgericht erneut zusammenkommen und darüber entscheiden, welcher der beiden Entwürfe umgesetzt werden soll." Eine wesentliche Nachricht ist in der Pressemitteilung aber in einem Halbsatz untergebracht: Die Erhöhung der Wohnungszahl im künftigen Schumacher Quartier auf bis zu 6.000 Wohnungen. Die Berliner Zeitung geht denn auch zuerst auf diese Wohnungsvermehrung ein.

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Berliner Morgenpost, 15. April 2019

Auch hier steht die höhere für das Schumacher Quartier angestrebte Wohnungszahl im Mittelpunkt: "Zwar erscheint die Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens BER im Jahr 2020 unsicherer denn je, die Pläne für die Nachnutzung des dann schließenden Airports Tegel werden trotzdem weiter vorangetrieben. Ein erstes Ergebnis der konkreteren Planung für das Flughafengelände: Auf dem Gebiet des Stadtflughafens in Tegel könnten deutlich mehr Wohnungen entstehen als bisher gedacht. Statt der bisher für das Schumacher-Quartier geplanten 5000 Wohnungen sollen nun bis zu 6000 gebaut werden."

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Garten+Landschaft, 05. April 2019

In einem sehr lesenswerten Beitrag in Garten+Landschaft, dem Fachmagazin für Landschaftsarchitektur, wird über die Planungen für das künftige Schumacher Quartier berichtet. Das Heft bringt auf der Titelseite ("Mehr als grüne Dächer: Wie wir in Zukunft wohnen wollen") eine Quartiers-Illustration von Uli Oesterle, und auf einer Strecke von fünf Seiten folgt unter dem Header "ich will doch nach Berlin" ein ausführlicher Bericht mit dem Resümee: "Gespannt sein darf man auf ästhetische Resultate im Berliner Schumacher Quartier – das erste seiner Art, ein Retortenbaby, an das sich große Hoffnungen und zum Glück realistische Erwartungen knüpfen."

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Berliner Morgenpost, 02. April 2019

Der zentrale Bereich des Flughafens Tegel ist am 1. April von der Berliner Landesdenkmalschutzbehörde in die Denkmalliste eingetragen worden. Über die Unterschutzstellung wird bundesweit berichtet, so auch im ZDF. Der zuständige Senator Klaus Lederer begrüßt den neuen Status des Flughafens und wird in der Morgenpost zitiert: "TXL als anerkanntes Baudenkmal trage zur Attraktivität der geplanten 'Urban Tech Republic' mit der Beuth-Hochschule als Zentrum bei, ist der Kultursenator überzeugt." Ganz so einfach ist die Sache nicht, wie der Tagesspiegel-Newsletter "Checkpoint" am 5. April zu berichten weiß, denn die Beuth Hochschule als künftige Nutzerin des Hexagons im Terminal A sieht ihre Interessen berührt. "Wir kommen zu einem anderen Flughafen – es gibt Krach um TXL: Die Beuth-Hochschule sieht ihre Pläne für den neuen Campus gefährdet, seit Berlins oberster Denkmalschützer Christoph Rauhut die gesamte Anlage für unantastbar erklärte. Auch der Innenring des Oktagons (sic!) mit Parkhaus und Straßen soll 'erschließbar und erfahrbar' bleiben – doch genau da will die Hochschule ihre Labore bauen. Beuth-Vizepräsident Hans Gerber sagte gestern dem Checkpoint: 'Die uneingeschränkte Nutzung der Innenflächen ist für uns unabdingbar.' Rauhut erwidert: 'Wir können noch Wege finden.'"

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