Niemand kann sagen, was die Zukunft bringt.

Aber das schreiben die Zeitungen von heute.

Tagesspiegel, 01. März 2019

Das Tauziehen im BER-Untersuchungsausschuss geht weiter. Der Tagesspiegel berichtet über eine Untersuchung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PriceWaterhouseCoopers (PWC), die 2016 im Auftrag des damaligen Flughafenchefs Karsten Mühlenfeld geprüft hatte "ob und wie rentabel eine ‚langfristige Betriebsfortführung des Flughafens Tegel wäre.‘" Bisher hatten die Koalitionäre im Untersuchungsausschuss eine Veröffentlichung verhindert, nun kommt der Wissenschaftliche Dienst des Abgeordnetenhauses zu dem Schluss, dass das Gutachten vorgelegt werden muss. Angeblich wäre "nach den Berechnungen von PWC sowohl ein Weiterbetrieb von Tegel mit aktueller Kapazität von rund 20 Millionen Passagieren pro Jahr als auch mit elf Millionen Passagieren pro Jahr profitabel", so der Tagesspiegel.

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Berliner Morgenpost, 28. Februar 2019

Die Belastung durch den Flugbetrieb in Tegel spielt auch eine Rolle in der Berichterstattung über den "Bericht zur Umweltgerechtigkeit", den die Senatsverwaltung für Umwelt vorgestellt hat. Der Senatsbericht erfasst Feinstaub, Lärm, Hitzestress im Sommer wie den Anteil von Grünflächen und stellt die Daten auf Karten dar. Nicht überraschend ist, dass Armut und schlechte Luft rings um den Kurt-Schumacher-Platz in Reinickendorf zusammenfallen, wo die Nähe zum Flughafen Tegel auch eine erhebliche Lärmquelle für die Anwohner darstellt. "Die ökologische Frage ist auch eine soziale Frage", so Umweltstaatssekretär Stefan Tidow (Grüne).

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Berliner Zeitung, 28. Februar 2019

Berichtet wird über die Flugblatt-Aktion der Bürgerinitiative "Pankow sagt Nein zu Tegel", die sich gegen die schleichende Aushöhlung des Nachtflugverbotes in Tegel wendet. Die Zahlen dazu: "Im vergangenen Jahr landeten zwischen 22 Uhr und 23 Uhr 4739 Flugzeuge in Tegel, bis Mitternacht flogen laut der Statistik der Fluglärmschutzkommission 547 weitere Maschinen." Die Reaktion der Obersten Luftfahrtbehörde: "‘Mit der Eröffnung des Flughafens BER und der Schließung des Flughafens Tegel werden künftig sehr viel weniger Menschen von Fluglärm betroffen sein als jetzt‘, sagt Sprecherin Dorothee Winden. Geht es danach, so kann also nur der Start des BER für Ruhe in den Schlafzimmern sorgen." (Berliner Morgenpost, ebenfalls am 28. Februar).

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Berliner Zeitung, 25. Februar 2019

Veröffentlicht wird ein ausführliches Interview mit dem Berliner FDP-Chef Sebastian Czaja. Dessen Antwort auf die Vorhaltung des Interviewers Peter Neumann ("Gegen eine Offenhaltung des Flughafens spricht der Landesentwicklungsplan von Berlin und Brandenburg, der besagt, dass Tegel spätestens sechs Monate nach der BER-Eröffnung schließen muss") zeugt zumindest von kreativen Gedankengängen: "Rechtlich ist alles möglich, wie zahlreiche Gutachten deutlich machen. Man könnte zum Beispiel auch Tegel zu einem Außenterminal von BER erklären oder die Start- und Landebahnen zunächst nicht in voller Länge in Betrieb nehmen."

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Berliner Abendblatt, 22. Februar 2019

Die Bezirksverordnetenversammlung Reinickendorf hat sich mit ersten Schritten zum Stadtumbauprogramm Berlin TXL befasst, das der Senat am 12. Februar beschlossen hat. Für die Bezirksvertreter (bis auf die der FDP) steht der Kurt-Schumacher-Platz dabei besonders im Fokus. Das Abendblatt zitiert Andreas Rietz, BVV-Fraktionsvorsitzender der Grünen: "Derzeit wird der Kurt-Schumacher-Platz hauptsächlich durch gewerbliche Nutzungen geprägt. Mit der Einstellung des Flugbetriebs kann es im Umfeld auch wieder eine verstärkte Wohnnutzung geben. Gleichzeitig ist eine Neuordnung des Verkehrs notwendig."

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Tagesspiegel-Newsletter Reinickendorf, 14. Februar 2019

Der Autor Gerd Appenzeller verbindet seinen Bericht über den Senatsbeschluss zum Stadtumbau Tegel mit einem Portrait von Philipp Bouteiller, "Geschäftsführer der Tegel Projekt GmbH, die das Konzept der 'Urban Tech Republic' entwickelt hat und betreut. (…) Inzwischen hat Bouteiller gelernt, dass seine Aufgabe der eines Langstreckenläufers ähnelt – denn künftige Investoren für die Urban Tech Republic, die kann er ja erst akquirieren, wenn man zuverlässig sagen wird: Soeben ist die letzte Maschine in Tegel gestartet …"

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Tagesspiegel, 12. Februar 2019

Der Berliner Senat hat das Programm für das Stadtumbaugebiet "Umfeld TXL" beschlossen, das nach Schließung des alten Flughafens Tegel gemeinsam mit dem Bezirk Reinickendorf realisiert werden soll. Der Bezirk hatte das zugrundeliegende "Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK)" bereits am 28. August 2018 beschlossen.

Die Stadtumbau-Mittel von EUR 103 Mio. sollen nach dem Willen des Senats "dazu beitragen, die neuen Stadtquartiere mit dem Bestand zu verknüpfen, das ehemalige Flugfeld in den Stadtraum Berlins einzubinden und die soziale Infrastruktur und den öffentlichen Raum in den angrenzenden Bestandsquartieren auszubauen." Die Berliner Schlüsselmedien berichten ausführlich und mit positivem Tenor auch über die Nachnutzungspläne.

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Berliner Stimme, 10. Februar 2019

Das Magazin der Berliner SPD beschäftigt sich in der ersten Ausgabe 2019 mit dem Thema "Smart City". Darin findet sich auf den Seiten 14 und 15 ein ausführlicher Beitrag von Tegel-Projekt-Geschäftsführer Philipp Bouteiller über den Stand der Planungen für Berlin TXL.

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Berliner Morgenpost, 06. Februar 2019

Der Berliner Senat will das Planungsrecht für den neuen Siemens-Campus mit Büros, Hotels und knapp 3.000 Wohnungen an sich ziehen – wegen der übergeordneten Bedeutung für die Stadt. Dagegen sperren sich die Fraktionen im Bezirksparlament Spandau (einschließlich Grüne und Linke), die das Planungsrecht im Bezirk halten wollen. Nur die Spandauer SPD hält dagegen, unterstützt die Position des Senats und argumentiert mit der Dimension des Projekts. Jens Hofmann (SPD) verweist "auf den nahe gelegenen Flughafen Tegel, auf dem ein weiterer Campus entstehen soll, außerdem die Nähe vom Siemens-Standort zum Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, weshalb die Koordination auf Landesebene erfolgen sollte."

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Berliner Wirtschaft, 04. Februar 2019

Das Magazin der IHK Berlin befasst sich in seiner Februar-Ausgabe mit den ökologischen Herausforderungen der wachsenden Stadt. Darin: ein ausführliches Interview mit Philipp Bouteiller, dem Geschäftsführer der Tegel Projekt GmbH, das sich vor allem auf die Planungen für die künftige Urban Tech Republic bezieht. Gefragt, ob die Ausgangsidee der Nachnutzung des Flughafenareals als Standort für Zukunftstechnologien denn immer noch trägt, ist seine Antwort eindeutig: "Im Moment sehe ich, dass wir 2012 mit der Entscheidung für diese thematische Ausrichtung genau richtig lagen. Diese Märkte wachsen extrem schnell, auch weil die großen Städte weltweit so schnell wachsen. Bis zum Jahr 2025 wird weltweit in den sechs Sektoren, die ich genannt habe, ein jährlicher Umsatz von 5,4 Billionen Euro erzielt werden. Berlin TXL ist also eine sehr große Chance für Berlin. Denn die Herausforderungen in Metropolen sind überall die gleichen."

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Tegel Projekt GmbH Lietzenburger Straße 107 D-10707 Berlin Telefon: +49 30 5770 47 00 E-Mail: info@berlintxl.de