Niemand kann sagen, was die Zukunft bringt.

Aber das schreiben die Zeitungen von heute.

airliners, 05. September 2019

Der Branchendienst "airliners" bringt ein Interview mit dem Flughafen-Chef Engelbert Lütke Daldrup, in dem es auch um den kritischen Punkt der BER-Inbetriebnahme geht. Lütke Daldrup äußert sich sehr vorsichtig: "Der konkrete Eröffnungstermin wird das Ergebnis der umfangreichen Vorbereitungs- und Umzugsplanungen sein, die jetzt gerade auf Hochtouren laufen. Zum Ende des Herbstes wird es voraussichtlich einen genauen Eröffnungstermin geben." Und weiter: "Insgesamt werden bei den sogenannten Wirk-Prinzip-Prüfungen rund 300 Szenarien geprüft. Dabei kommen wir gut voran. Über die Hälfte sind bereits positiv getestet. Einige schwierige Tests wie der zur Sicherstellung der Stromversorgung des Gebäudes im Falle eines Blackouts sind auch schon gut gelaufen. Für eine qualifizierte Bilanz ist es aber noch zu früh."

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B.Z., 01. September 2019

Wegen der Verzögerungen am BER könnte der Flughafen Tegel unter Umständen länger in Betrieb bleiben. Das dürfte ab Dezember für Probleme mit dem Lärmschutz im Umfeld des alten Flughafens sorgen – und den Neubau in den betroffenen Gebieten behindern. Denn die Sonderregelung ("Lex Tegel"), die den Flughafen bislang von den Regelungen des "Gesetzes zum Schutz gegen Fluglärm" ausnahm, läuft Ende 2019 aus. Das sorgt für Verunsicherung bei den Akteuren in den Ämtern und bei den Investoren – bis zu 5.000 Neubauwohnungen könnten betroffen sein.

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Tagesspiegel, 24. August 2019

Der Artikel befasst sich mit der Debatte um den Standort für eine neue Hertha-Fußballarena. "Am liebsten möchte der (Berliner Senat) Hertha weiter im Olympiastadion spielen sehen, um den Ankermieter nicht zu verlieren. Ein neues Stadion auf dem Gelände des Olympiaparks schloss Senator Andreas Geisel (SPD) vor Wochen im Tagesspiegel aus, er bot das Gelände rund um den Flughafen Tegel als mögliche Baufläche an. Tagesspiegel-Recherchen zeigten: Mit diesem Vorschlag befasste sich der Senat bislang nie ernsthaft, eine Standortprüfung gab es bislang nicht."

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B.Z., 21. August 2019

Der Berliner Senat hat sich auf eine Fortschreibung des sogenannten "Stadtentwicklungsplans Wohnen" (StEP) geeinigt. Damit ist ein monatelanger Konflikt, der zuletzt durch ein Veto des Regierenden Bürgermeisters gegen die Verabschiedung des Plans eskaliert war, zunächst beigelegt. Über den Plan, der die strategische Grundlage für Planung und Bau von bis zu 200.000 Wohnungen bis ins Jahr 2030 darstellt, berichtet die B.Z. ausführlich unter der Headline "Jetzt steht fest, wie Berlin die Wohnungsnot in den Griff bekommen will." Aufgelistet werden die geplanten neuen Stadtquartiere – unter ihnen das Schumacher Quartier (mit 5.000 Wohnungen). Kritisch wird angemerkt: "Unterm Strich ist Platz da für 200.000 Wohnungen, aber auch mindestens 194.000 zusätzliche werden im kommenden Jahrzehnt gebraucht. Bislang hat der Senat sein Jahres-Pensum nie geschafft: 20.000 Wohnungen müssten jährlich fertig werden."

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Berliner Morgenpost, 18. August 2019

Veröffentlicht wird ein Interview mit Regine Günther, Berliner Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Auf die Frage, ob sie sich vorstellen könne, "dass man einen neuen Stadtteil wie den in Tegel ohne U-Bahn-Anschluss baut", antwortet sie: "Da geht es nicht um Vorstellungen, sondern um solide Prognosen. Man sollte das Thema nicht so emotional aufladen: Wir müssen nüchtern analysieren, wie viele Fahrgäste wir realistisch erwarten können. Wenn eine U-Bahn ausgelastet werden kann, bin ich dafür, sie auch zu bauen. Falls nicht, bauen wir eine Tram oder lassen E-Busse fahren. Ich meine auch, dass die U-Bahn zu einer wachsenden Metropole gehört. Aber sie ist ein sehr investitionsintensives Verkehrsmittel, dessen Ausbau wohl überlegt und begründet sein muss."

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WDR, 13. August 2019

Die Folgen des Klimawandels in der Region stehen am 13. August im Mittelpunkt der WDR-TV-Sendung "Lokalzeit Duisburg". Zugeschaltet aus Berlin wird Tegel Projekt-Geschäftsführer Philipp Bouteiller. Im Studiogespräch gibt er Auskunft zu der Frage, wie sich Städte auf den Klimawandel einstellen und vorbereiten können. Das Schwammstadt-Prinzip im künftigen Schumacher Quartier dient als ein Beispiel dafür. (Beitrag nicht mehr online)

Tagesspiegel, 13. August 2019

Unterdessen gehen die "Wirk-Prinzip-Prüfungen" bei den technischen Anlagen am BER weiter. Am 13. August erklärte die Berlin-Brandenburger Flughafengesellschaft FBB, dass die Notstromversorgung erfolgreich getestet worden sei. "Kann der BER-Flughafen nach all den Verzögerungen wie geplant öffnen?" fragt Thorsten Metzner in seinem Bericht dazu.

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Berliner Zeitung, 11. August 2019

Die Berlin-Brandenburger Flughafengesellschaft FBB hat mit dem Betrieb des Flughafens Tegel 2018 einen Rekordgewinn von 142,1 Mio. Euro erwirtschaftet. Während die Zahl der Fluggäste in Schönefeld um 1,1 Prozent zurückging, nahm sie in Tegel weiter zu – auf jetzt 22 Millionen Passagiere. Entsprechend stieg hier 2018 auch die Zahl der Starts und Landungen auf rund 218.000. In einem Kommentar dazu erklärt Elmar Schütze in der Berliner Zeitung, "warum der Flughafen Tegel trotz Rekordgewinn keine Zukunft hat": "Die Flughafengesellschaft kann das Geld gebrauchen. Schließlich wird damit gerechnet, dass die Vorbereitungen für die Eröffnung des BER im kommenden Herbst – man mag es immer noch kaum glauben – die Bilanz ins Minus rutschen lassen. Womit wir beim Thema wären: Tegel muss kommendes Jahr geschlossen werden. Punkt. Komme ja niemand von der FDP oder von sonst wo daher und plädiere für die Offenhaltung des Flughafens im Berliner Nordwesten. Allen Tegel-Nostalgikern sei ein Gespräch mit den Bürgermeistern von Reinickendorf (264.000 Einwohner), Pankow (mehr als 400.000 Einwohner) und Spandau (240.000 Einwohner) empfohlen, wenn sie von den Entwicklungsmöglichkeiten ihrer Bezirke, ja, schwärmen, wenn Tegel erst zu ist."

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Berliner Zeitung, 11. August 2019

Der Berliner Landeskonservator Christoph Rauhut hat im Frühjahr 2019 dafür gesorgt, dass eine Reihe von Gebäuden am Flughafen Tegel in die Landesdenkmalliste eingetragen wurde. Jetzt äußert er sich (leicht verklausuliert) im Interview der Berliner Zeitung auch zur Zukunft der Beuth Hochschule im heutigen Terminal A des Flughafens: "Der Denkmalwert ist schon länger bekannt und anerkannt. Seit 2013 gibt es auch zu beiden Flughafenanlagen Gutachten, die dies detailliert bestätigen. Aber man hat zunächst mit der Eintragung gezögert, um die Planungen für den Umzug der Beuth-Hochschule in das Terminal A nicht zu belasten. Inzwischen hat sich gezeigt, dass beides, Denkmalschutz und Umzug, vereinbar sind. Die Eintragung in die Denkmalliste ist also ein konsequenter Schritt, um Rechtssicherheit auch für die kommenden Debatten zu schaffen." Und weiter: "Das Erdgeschoss von Terminal A etwa, wo bisher die technischen Anlagen untergebracht sind, soll dann geöffnet werden. Dort und in den Obergeschossen wird sich die Beuth-Hochschule etablieren, während im Terminal B das Gründerzentrum einziehen soll – das sind vor allem Büros. Bisher jedenfalls konnten wir sichern, dass die aus unserer Sicht wichtigen Teile des Denkmals erhalten beziehungsweise erfahrbar bleiben."

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Süddeutsche Zeitung, 06. August 2019

Der Senat hat die Investitionsplanung für das Projekt Berlin TXL beschlossen und die Fortführung der Planungen zur künftigen Urban Tech Republic im Bereich der heutigen Tegeler Flughafenterminals A, B und D bekräftigt – einschließlich der Ansiedlung des Clusters "Urbane Technologien" der Beuth Hochschule. In der entsprechenden Senatsmitteilung wird der Regierende Bürgermeister Michael Müller zugleich in seiner Eigenschaft als Senator für Wissenschaft und Forschung zitiert: "Ich freue mich, dass wir für das Terminal A den Ausgleich zwischen den Interessen des Denkmalschutzes und den zukünftigen technisch-wissenschaftlichen Nutzungen schaffen konnten. Die Beuth-Hochschule und das Gründungs- und Innovationszentrum werden zum Nukleus für die Entwicklung der künftigen Urban Tech Republic als Zukunftsort." Die Süddeutsche Zeitung zitiert dazu direkt aus dem dpa-Newskanal: "Demnach ist eine Investitionssumme von 365 Millionen Euro für den Umbau der Terminalgebäude vorgesehen."

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