Niemand kann sagen, was die Zukunft bringt.

Aber das schreiben die Zeitungen von heute.

taz, 20. Mai 2020

Die taz öffnet in Ihrem Kommentar zum Ende des Flugbetriebs in Tegel ("Huch, keine Flugzeuge") den Blick nach vorne: "Der Flughafen Tegel verschwindet und macht Platz für etwas Neues, nämlich einen neuen Stadtteil. Das ist die eigentliche gute Botschaft."

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Tagesspiegel, 20. Mai 2020

Die letzte Hürde für das wohl finale Ende des Flugbetriebes in Tegel ist genommen. Nach einem Beschluss des Aufsichtsrats der Flughafengesellschaft FBB wurde bereits am 29. April beim Luftfahrtbundesamt ein Antrag auf eine zeitweilige Befreiung von der Betriebspflicht in Tegel gestellt – und am Mittwoch, 20. Mai einigten sich die Gesellschafter dann auf den Schließungstermin 15. Juni. Die Meldung macht bundesweit die Runde (und schafft es bis in die ARD-Tagesschau), im Tagesspiegel-Leitartikel kommentiert Gerd Appenzeller den "Final Call" so: "Verlust? Fehler? Chaos? Das TXL-Aus war unvermeidlich. Bei aller Nostalgie: Es ist richtig, den Flughafen Tegel zu schließen. Die Coronakrise beschleunigt nur, was seit 2006 besiegelt war (...) All denen, die jetzt so tun, als sei die vorübergehende und dann demnächst endgültige Schließung von Tegel so etwas wie ein Verrat an den Berlinern, muss man einfach in Erinnerung rufen: Rechtssicherheit ist eine Basis der Demokratie. Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig aus dem Frühjahr 2006 hat genau diese Rechtssicherheit geschaffen."

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Deutschlandfunk, 13. Mai 2020

In einem sehr hörenswerten Beitrag über den gespenstisch stillen Flughafen kommt auch Tegel Projekt-Geschäftsführer Philipp Bouteiller zu Wort. "Es ist ein merkwürdiges Gefühl, den Flughafen so schnell so leer vorzufinden ... und es macht Freude auf das, was kommt. (...) Wir möchten endlich auf das Gelände und mit der Umsetzung unseres Projektes beginnen", so sein Fazit.

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Tagesspiegel, 07. Mai 2020

Zitiert wird Flughafen-Chef Engelbert Lütke Daldrup zu der Frage, ob er nur eine zeitweilige Schließung von Tegel erwarte: "Ich würde ihn ehrlich gesagt lieber wieder aufmachen bis zum Herbst". Und weiter: "Wenn ich 50.000 Gäste habe, geht Tegel direkt wieder ans Netz (...) Ich bin aber ehrlich gesagt nicht sehr optimistisch, dass wir in wenigen Monaten wieder 50.000 Gäste haben." In dem Beitrag geht es auch um die Flugbereitschaft der Bundeswehr mit ihren drei Helikoptern, die nach dem Willen des Bundesverteidigungsministeriums noch bis 2029 am Standort TXL-Nord verbleiben soll. Jetzt wurden auf eine Anfrage der Grünen im Bundestag hin die Kosten dafür beziffert. "Die Ausgaben für den Weiterbetrieb der militärischen Liegenschaft Tegel Nord werden auf jährlich circa fünf Millionen Euro geschätzt", heißt es in der Antwort. Die drei Cougar-Hubschrauber transportieren etwa die Bundeskanzlerin und weitere Regierungsmitglieder. 2019 gab es 67 Einsätze.

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Die Zeit, 30. April 2020

Flughafen-Chef Engelbert Lütke Daldrup versucht seit Wochen, gegen den Widerstand des Flughafengesellschafters Bund die vorzeitige Schließung des alten Flughafens Tegel durchzusetzen, bei dem wegen der coronabedingten Ausfälle derzeit Millionenverluste eingefahren werden. Am 29. April ist es dann soweit: Der Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft FBB fasste den entsprechenden Beschluss, und noch am gleichen Tag wird beim Luftfahrtbundesamt ein Antrag auf eine zeitweilige Befreiung von der Betriebspflicht in Tegel gestellt – ab dem 1. Juni für zunächst zwei Monate. Damit würde der Flugverkehr der Hauptstadt bis auf weiteres am Standort Schönefeld konzentriert.

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Tagesspiegel, 20. April 2020

Die fristgerechte Eröffnung des BER am 31. Oktober rückt näher: Der TÜV hat jetzt alle Sicherheitsanlagen im Terminal des neuen Hauptstadtflughafens, bei dem Anfang des Jahres noch Tausende von Mängeln zu konstatieren waren, abgenommen. Das hat Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup am Montag in einer Telefonkonferenz des BER-Sonderausschusses des Brandenburger Landtages verkündet. Die Corona-Krise kann die BER-Eröffnung sogar noch stützen, "zumal der BER wegen des Einbruchs im Flugverkehr nun 'nicht mit Volllast' in Betrieb genommen werden müsse. 'Das wird natürlich auch die Inbetriebnahme insgesamt vereinfachen'", wird Lütke Daldrup im Tagesspiegel zitiert.

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Tagesspiegel, 19. April 2020

Gegen die vorzeitige Schließung des alten Flughafens Tegel hat sich jetzt die Lufthansa ausgesprochen. Begründet wird dies mit den Lasten durch einen Interims-Umzug nach Schönefeld. "Eine vorzeitige Schließung hieße, dass wir zwei Umzüge statt einem stemmen müssten. Das wäre mit erheblichem operationellem Aufwand und immensen Zusatzkosten verbunden", lässt sich ein Lufthansa-Sprecher zitieren. Der Countdown dafür liefe aber, so der Tagesspiegel: "Das bekräftigte Lütke Daldrup am Sonntag auf Anfrage. Am Freitag wollen die Gesellschafter und der Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft Berlins, Brandenburgs und des Bundes (FBB) über die temporäre Tegel-Schließung entscheiden. Die wenigen Flüge, die es gibt, würden dann alle am Schönefelder Airport (SXF) abgewickelt."

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Berliner Zeitung, 17. April 2020

"Auf dem Flughafen Tegel herrscht Endzeitstimmung" – verursacht durch die Corona-bedingten Flugausfälle. "Die Zahl der Passagiere auf dem Flughafen Tegel ist auf unter 1.000 gesunken. Dennoch soll der Flughafen noch eine Weile weitermachen", meint die Berliner Zeitung. Nachdem Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer ein vorläufiges Veto eingelegt hatte, wird der Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft FBB wohl am 29. April erneut über den Vorschlag von Geschäftsführer Engelbert Lütke Daldrup entscheiden, den Flugbetrieb in Tegel vorläufig komplett einzustellen. "Lütke Daldrup erwartet keine rasche Erholung. 'Über das kommende Sommergeschäft machen wir uns keine Illusionen', sagt er. 'Die meisten Analysten rechnen frühestens für 2021 damit, dass die Nachfrage wieder deutlich ansteigt. Pessimisten erwarten dies erst für 2023', so der Flughafenchef."

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Lignum, 14. April 2020

Das Schweizer Fachmagazin für die Holzwirtschaft bringt unter dem Titel "Berlin denkt Holzbau in ganz neuen Dimensionen an" einen ausführlichen Artikel über die Pläne für Berlin TXL. "Mit dem Ausbau des Flughafens Schönefeld zum Flughafen Berlin Brandenburg soll nun am 8. November 2020 mit dem Kerosinverbrennen in Tegel Schluss sein; der Flughafen soll im nächsten Frühsommer endgültig schliessen. Ein halbes Jahr nach der Stilllegung des Flughafens sollen dann die ersten Bagger auffahren."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02. April 2020

Im Feuilleton wird unter dem Titel "Nur nicht mehr fliegen ist noch schöner" über die zurückliegenden acht Jahre der Projektentwicklung von Berlin TXL berichtet. "Wenn der Berliner Flughafen Tegel eines Tages schließt, soll dort eine Stadt in der Stadt entstehen", heißt es dort und Tegel Projekt-Geschäftsführer Prof. Dr. Philipp Bouteiller zeichnet sein Bild von Berlin TXL: "Ein Stück Neu-Berlin, das sich Bouteiller als inspirierenden Begegnungsort vorstellt, wo das für ihn entscheidende Berliner Lebensgefühl – Freiheit und Toleranz – gedeihen kann. 'Zu dieser das Berliner Lebensgefühl ausmachenden Freiheit gehört auch Anonymität, dass also nicht jeder Schritt beobachtet wird. Das ist für mich eines der Grundprinzipien einer guten Stadt: dass man sich frei entfalten kann.'"

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