Niemand kann sagen, was die Zukunft bringt.

Aber das schreiben die Zeitungen von heute.

Tagesspiegel, 04. Juni 2018

Während politisch heftig über Tegel gestritten wird, ist die private Wirtschaft schon weiter. Die Buwog-Group baut 95 Mietwohnungen im neuen Quartier "Belle Ville" – am Rand des heutigen Flughafens. "Das mit dem Flugbetrieb wird sich in absehbarer Zeit erledigt haben, und wenn das Areal TXL erst einmal entwickelt ist, wird der Wohnwert hier noch höher", zitiert der Tagesspiegel den Buwog-Vorstand Herwig Teufelsdorfer.

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Berliner Zeitung, 31. Mai 2018

Die Kapazitätsfrage am BER bleibt Dreh- und Angelpunkt der Debatte über die Schließung des alten Flughafens Tegel. Flughafen-Chef Engelbert Lütke Daldrup geht jetzt mit neuen Zahlen in die Offensive: "Der BER wird 2020 mit T1 und T2 eine mehr als ausreichende Kapazität haben, um den gesamten Luftverkehr von Tegel aufnehmen. Darüber hinaus können wir eine Reserve von etwa 20 Prozent vorhalten." Fazit des detailreichen Berichts: "Der neue Airport und der benachbarte Flughafen Schönefeld seien nicht nur groß genug – sie haben auch Platz für unerwartete Zuwächse."

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airliners, 30. Mai 2018

Torsten Dirks, Chef der Lufthansa-Tochter Eurowings, hatte sich Mitte März noch skeptisch über den BER geäußert: "Meine Prognose ist: Das Ding wird abgerissen und neu gebaut", so das Zitat der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in einem Bericht vom "Unternehmertag am Ammersee". Jetzt rudert er zurück: Nach einem Besuch der Baustelle und dem Gespräch mit Engelbert Lütke Daldrup avanciert der BER für ihn zur "Zukunft des deutschen Luftverkehrs, auf die wir alle schon lange warten".

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taz, 25. Mai 2018

Der Showdown zum Volksentscheid Tegel rückt näher. FDP-Chef Sebastian Czaja kündigt eine Verfassungsklage für den Tag an, an dem das Abgeordnetenhaus – wie erwartet – die Schließungspläne für den alten Flughafen bekräftigt. Die taz berichtet als erste über die neuen Entwicklungen.

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Berliner Woche, 22. Mai 2018

Die teils divergierenden Pläne zum Ausbau des U-Bahn- und/oder Straßenbahnnetzes in der Stadt (mit Anschluss von Berlin TXL) beschäftigen die Berliner Medien. Ob aber Straßenbahnanbindung oder Verlängerung der U6 zum Areal von Berlin TXL: Es fällt auf, wie selbstverständlich mittlerweile das Gesamtprojekt, die Urban Tech Republic und das Schumacher Quartier in diesem Zusammenhang genannt werden.

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Berliner Zeitung, 22. Mai 2018

Tegel Projekt-Geschäftsführer Philipp Bouteiller hat Berlins Kultursenator Klaus Lederer und Vertreter der Berliner Clubcommission zu einer Tour über das Areal des alten Flughafens eingeladen. Für die Nachnutzungspläne sollen "Kunst und Kultur von vornherein mitgedacht werden" (Bouteiller) und bei dem Termin ging es deshalb vor allem darum, Flächen in Bestandsgebäuden zu identifizieren, die für Clubbing, Events oder als Atelierräume in Frage kommen.

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Neue Zürcher Zeitung, 12. Mai 2018

Das führende Blatt der Schweiz berichtet über den angespannten Berliner Wohnungsmarkt und untersucht die Ursachen: "Woran liegt das? Zunächst an den Berlinern selbst. Berlin hat im Herzen mit dem ehemaligen Flughafen Tempelhof ein riesiges Areal, das man überbauen könnte. Doch die Bevölkerung hat sich in einer Volksabstimmung 2014 gegen eine bescheidene Randbebauung mit 5000 Wohnungen ausgesprochen, was immer noch viel Grünfläche erhalten hätte. Auch das Gebiet am Flughafen Tegel ist derzeit blockiert, weil der Bau des neuen Flughafens im Süden der Stadt um Jahre im Verzug ist." Auch der Milieuschutz als Mittel gegen Gentrifizierung wird hinterfragt: "Bezogen auf den Wohnungsmarkt muss man sich jedenfalls fragen, weshalb die Gesellschaft Bürger, die schon länger in einem Quartier leben, mehr schützen soll als solche, die gerne in die Stadt ziehen möchten."

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Berliner Morgenpost, 11. Mai 2018

Der Hauptausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses debattiert über den Volksentscheid Tegel. Als Gutachter geladen waren die Verwaltungsrechtler Stefan Paetow und Jan Ziekow sowie der Luftrechtsexperte Elmar Giemulla. Fazit: Dreh- und Angelpunkt für die Frage einer Offenhaltung von Tegel bleibt die Kapazitätsfrage beim BER. Wenn der nicht ausreicht, kommen aber neben Tegel auch Eberswalde, Neuhardenberg etc. wieder als Zusatz-Flughäfen ins Spiel, so Giemulla und Paetow. Zu Sprache kommt auch, dass die geplanten BER-Erweiterungen Klagen nach sich ziehen und dadurch verzögert werden könnten – was wiederum den angepeilten Inbetriebnahmetermin 2020 gefährden könnte. Die AfD-Fraktion bewertet das das Votum des Volksentscheids auch als ein Votum gegen das Projekt Berlin TXL. Stefan Paetow wiederum sieht die fortgeschrittenen Planungen für das Projekt Berlin TXL als wichtiges Argument bei einer eventuellen Abwägung über den Standort eines Zusatz-Flughafens an.

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B.Z., 09. Mai 2018

Im Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses wurde über den Umgang mit dem Volksentscheid Tegel debattiert. Dazu als Gutachter geladen waren die Verwaltungsrechtler Stefan Paetow und Jan Ziekow sowie der Luftrechtsexperte Elmar Giemulla. Fazit: Dreh- und Angelpunkt für die Frage einer Offenhaltung von Tegel bleibt die Kapazitätsfrage beim BER. Wenn der nicht ausreicht, kommen aber neben Tegel auch Standorte wie Eberswalde, Neuhardenberg etc. wieder als Zusatz-Flughäfen ins Spiel, so Giemulla und Paetow. Zu Sprache kommt auch, dass die geplanten BER-Erweiterungen Klagen nach sich ziehen und dadurch eventuell verzögert werden könnten – was wiederum den angepeilten BER-Inbetriebnahmetermin 2020 gefährden könnte. Die AfD-Fraktion bewertet das Votum des Volksentscheids auch als ein Votum gegen das Projekt Berlin TXL. Stefan Paetow wiederum sieht die fortgeschrittenen Planungen für das Projekt Berlin TXL als wichtiges Argument bei einer eventuellen Abwägung über den Standort eines Zusatz-Flughafens zum BER an.

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Börsen-Zeitung, 08. Mai 2018

In einem sehr lesenswerten Artikel befasst sich Jürgen Fenk, Chairman des Urban Land Institute Germany, mit den Perspektiven Berlins. Er sieht die Stärken der Stadt in ihrer Vielfalt und auch in Ihrer Widerspenstigkeit: "Ob gigantisch groß wie Neom in Saudi-Arabien oder in kleinerem Maßstab wie die Hauptquartiere der Tech-Giganten im Silicon Valley, werden immer mehr triumphale Digitalisierungskathedralen errichtet. Ein Späti mit über 50 Biersorten im Angebot oder gar eine verrauchte Eckkneipe ist hier nicht vorgesehen oder überhaupt vorstellbar." Auch das Projekt Berlin TXL wird hier erwähnt: "Areale wie der mittelfristig wohl schließende Flughafen Tegel erwarten ihre Wiedergeburt als attraktives Quartier in Form von TXL – The Urban Tech Republic and the Schumacher Quarter, das Smart-City-Aspekte, gemischte Nutzungsformen und weitere innovative Stadt-Ideen zelebrieren soll."

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