Partnerinterviews #SOK10

„Mit Strahlkraft auf die gesamte Stadt und Inspiration für andere Quartiere“

©fotostudiocharlottenburg

29.01.2020 | Onlineredaktion Berlin TXL

Was passiert eigentlich, wenn der Flughafen Tegel schließt? Antworten auf diese Frage gibt es bei der 10. Öffentlichen Standortkonferenz am 12. Februar 2020. Im Vorfeld der Veranstaltung sprechen Partnerinnen und Partner über die Bedeutung der Nachnutzungspläne und den Weg Berlins zur Smart City. Beate Albert, Bereichsleiterin Smart Cities bei Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH, ist sich sicher, dass die Nachnutzung von Tegel die gesamte Stadt und andere Quartiere inspirieren wird. 

Mit der Bekanntgabe des BER-Eröffnungstermins rückt auch die Tegel-Nachnutzung in greifbare Nähe. Welche Erwartungen haben Sie persönlich an die Urban Tech Republic und das Schumacher Quartier und welche Bedeutung haben die beiden Projekte für Berlin?

Die Urban Tech Republic steht für die Zukunft der Stadt, die Bedeutung von Technologien und Innovationen sowie den demokratischen Grundgedanken des Berliner Smart-City-Verständnisses: die gemeinsame Erarbeitung bzw. Entwicklung von Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft. Also Co-Creation von Stadt, Wirtschaft und Wissenschaft. Und das nicht in einem Elfenbeinturm, sondern in einem Living Lab, Experimentierraum, Testfeld. Mit Strahlkraft auf die gesamte Stadt und Inspiration für andere Quartiere.

Wie weit ist Berlin aus Ihrer Sicht auf dem Weg zur Smart City und wo sehen Sie den größten Handlungsbedarf?

Von den Grundvoraussetzungen haben wir alles für eine smarte Stadt: exzellente Forschung, innovative Unternehmen und ein freiheitliches Grundklima. Wichtig sind: das Entwickeln eines gemeinsamen Grundverständnisses, wie diese Stadt in Zukunft funktionieren kann, weitere Investitionen in analoge und digitale Infrastrukturen und Mut zum Experimentieren. Am Mindset des Miteinanders und an der gemeinsamen Vision für Berlin arbeiten wir noch. 

Die Urban Tech Republic steht für die Zukunft der Stadt, die Bedeutung von Technologien und Innovationen sowie den demokratischen Grundgedanken des Berliner Smart-City-Verständnisses.

Wenn Sie an die Zukunft denken, was wäre persönlich Ihr größter Wunsch für Berlin im Jahr 2030?

Für das Jahr 2030 wünsche ich mir einen Common Sense für die Vision, wo Berlin 2050 stehen wird. Die Hürden der Transformationsprozesse von 2020 liegen hinter uns. Die Erfahrungen unserer heutigen Leuchttürme Urban Tech Republic und Schumacher Quartier finden Anwendung in anderen Bezirken und Kiezen Berlins. Ganz einfach: Smart City wird gelebt.

Beate Albert ist seit 2003 bei der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH, der Wirtschaftsförderung und Standortmarketingagentur des Landes Berlin, tätig. Zunächst als Projektmanagerin im Standortmarketing und in der Außenwirtschaftsförderung, seit 2013 im Bereich Smart Cities, den sie seit 2018 leitet. Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH wird als einer unserer Partner auch bei der Standortkonferenz dabei sein.

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