Recycling

Eine Frage stellt man sich heute in fast jeder Großstadt: Wohin mit dem ganzen Müll? Denn wachsende Müllberge sind überall auf der Welt ein großes Problem. Werden Lösungsansätze diskutiert, fällt ein Begriff meist sofort: Recycling. Klar, denn die Aufbereitung der Abfälle und deren Rückführung in den Wirtschaftskreislauf sind wichtige Schritte hin zu mehr Nachhaltigkeit – und weg von der modernen Wegwerfgesellschaft. Die Vorteile des Recyclings liegen auf der Hand: Es schont die Rohstoffvorkommen, reduziert den Energieverbrauch, verringert die Entsorgungskosten - und hilft zu vermeiden, dass uns der Müll irgendwann buchstäblich über den Kopf wächst.

Im Hinblick auf Smart Cities bedeutet Recycling weit mehr als grüner Punkt, duales System oder PET-Flasche. Die Art und Weise, in der Städte wie San Francisco bereits heute mit ihrem Müll umgehen, lässt das enorme Potenzial eines „smarten“ Recyclings erahnen: Durch Abfalltonnen, die mit Mikrochips ausgestattet sind, eine für alle Bürger verpflichtende Mülltrennung, Steuern auf nicht recyclingfähigem Müll und dem Verbot von Plastiktüten gelingt es der Stadt, 80 Prozent ihres Abfalls wiederzuverwerten – Tendenz steigend.

Generell orientieren sich Smart Cities am Prinzip der Nachhaltigkeit. Das Recycling hat deshalb vor allem zwei Aufgaben zu bewältigen: Zum Einen, die Menge der sich im Umlauf befindlichen Materialien zu reduzieren, indem sie mehrfach genutzt werden. Und zum Anderen, diese Materialien nach deren ursprünglicher Lebensdauer über saubere Kreisläufe erneut zu nutzen. So lassen sich für Smart Cities Modelle entwickeln, die mit Hilfe des Recycling nicht nur ökologische, sondern auch wirtschaftliche Vorteile erzielen.

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