Intermodalität

Ursprünglich stammt der Begriff Intermodalität aus dem Güterverkehr. Gemeint ist hier der Transport von Gütern mit Hilfe verschiedener Transportmittel (zum Beispiel LWK und Schiff oder LKW, Flugzeug, Zug), wobei nur die Ladeeinheit (also die Palette oder der Container) umgeladen wird, nicht die Ware selbst.

Im Smart-City-Kontext beschreibt Intermodalität das flexible und individuelle Kombinieren mehrerer Verkehrsmittel auf einem Weg oder einer Reise. Der Mensch ist dann also die Ladeeinheit.

Angenommen es soll möglichst effizient von Berlin nach Hamburg gehen. Als erstes verrät Ihnen das Smartphone den Weg zur nächsten S-Bahn-Station. Vom Hauptbahnhof geht es dann mit dem ICE nach Hamburg. Dort angekommen ist es bereits spät und die nächste U-Bahn kommt erst in 30 Minuten. Egal, dann eben zur nächsten Bikesharing-Station oder - falls es regnen sollte - zur nächsten Carsharing-Station. Wieder hilft das Smartphone bei der Suche. Mit dem Leih-Fahrrad oder dem Leih-Auto geht es dann nach Hause. Ein Weg, drei Verkehrsmittel. Alles, was Sie hierfür benötigen, ist ein Smartphone mit aktivierter Standortbestimmung zur Nutzung der standortbezogenen Dienste und die entsprechenden Apps und Zugänge. Das ist intermodale Mobilität oder Intermodalität.

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