No one can say what the future will bring.

But that's what the Newspapers of today are writing.

Der Spiegel, 02. April 2020

Das Tauziehen um eine vorzeitige (temporäre) Schließung des Flughafens Tegel hat ein (vorläufiges) Ende gefunden. Der Spiegel glaubt, die Hintergründe zu kennen und titelt seinen Bericht entsprechend: "Wie Andreas Scheuer die Schließung des Flughafens Tegel verhinderte". Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Die B.Z. meldet: "Wenn nach Ostern feststeht, ob Reise- und Ausgangsverbote verlängert werden, wollen Bund und Länder erneut über die Zukunft von Tegel beraten. Bis dahin soll Lütke Daldrup den Schließungsantrag vorbereiten."

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Tagesspiegel, 01. April 2020

Gerd Appenzeller fasst die Machbarkeitsstudien der BVG für den U-Bahn-Ausbau in Berlin zusammen und kommt für die U6 ("Abzweigung vom Kurt Schumacher Platz bis zum heutigen Terminal A des Flughafens Tegel, in dem künftig die Beuth-Hochschule mit ihrer Dependance einziehen soll") zu dem Schluss: "Für den Neubau eines Abzweiges der U 6 auf das Gelände des heutigen Flughafens Tegel, bis zum Terminal A, gibt es verschiedene Trassenberechnungen. Am chancenreichsten scheint da die kürzeste, direkte Strecke zum Terminal A, die nach Ansicht der Planer von 15.000 Fahrgästen täglich genutzt werden könnten. Im Nachhinein ist es wirklich ein Treppenwitz, dass über die Realisierung einer Schienenverbindung zum Terminal A erst für den Zeitpunkt ernsthaft nachgedacht wird, in dem es den Flughafen nicht mehr gibt."

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B.Z., 26. March 2020

Der Bund als Mitgesellschafter ist (momentan noch) gegen die vorzeitige Tegel-Schließung. "'Im Verkehrsministerium gibt es starke Vorbehalte gegen eine vorübergehende Schließung des Flughafens Tegel', erfuhr DPA aus Regierungskreisen. Der Bund dränge darauf, beide Berliner Flughäfen offen zu halten. Die Infrastruktur sei funktionsfähig zu halten – vor allem auch für Frachtflüge und Urlaubsrückkehrer. Senator Kollatz will jetzt mit Brandenburg und dem Bund verhandeln. Wenn Tegel offenbleiben soll, müsse jemand die Verluste bezahlen."

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Tagesspiegel, 25. March 2020

Die Bundesregierung hält am Standort Tegel-Nord für die Flugbereitschaft der Bundeswehr fest (eine Hubschrauberstaffel mit drei Helikoptern, 69 Einsätze im Jahr 2019 – für VIP-Flüge). Der Tagesspiegel berichtet: "Ob der Weiterbetrieb in Tegel Auswirkungen auf die geplanten Bauvorhaben 'Urban Tech Republic' und Schumacher-Quartier haben wird, kann Berlins Senat noch nicht einschätzen. 'Die Beurteilung hängt maßgeblich davon ab, ob Höhenbeschränkungen und Sicherheitsflächen erforderlich werden', so Staatssekretär Sebastian Scheel. Eigentlich wollte Berlin den Bau des Schumacher-Quartiers 2021 starten."

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Tagesspiegel, 25. March 2020

Die Corona-Pandemie ist das beherrschende Thema, und sie hat möglicherweise auch Auswirkungen auf den Zeitplan für die Schließung des alten Flughafens Tegel. Hier und in Schönefeld sind die Passagierzahlen eingebrochen. Aktuell sind in Tegel bereits mehr als 90 Prozent der Linienflüge gestrichen, am kleineren Airport Schönefeld weit über die Hälfte. Das führt bei der Flughafengesellschaft FBB zu massiven Einnahmeverlusten. Ein dpa-Bericht dazu macht die Runde: "In der Coronavirus-Krise könnte in Zukunft auch die vorübergehende Schließung eines der beiden Berliner Flughäfen Tegel oder Schönefeld ein Thema werden. Das werde in den nächsten Wochen zu entscheiden sein, sagte Rainer Bretschneider, Aufsichtsratschef der Betreibergesellschaft, am Montag in Potsdam. Im Moment stehe die Entscheidung aber nicht an. Man sei in der Absprache mit den Luftfahrtbehörden. Die Flughafengesellschaft selbst habe eine Betriebspflicht, nur die Behörden könnten die Schließung verfügen. 'Wir stehen vor erheblichen Liquiditätsproblemen', sagte Bretschneider. Um die Einnahmeverluste durch das Coronavirus auszugleichen, brauche man im günstigsten Fall einen kleinen dreistelligen Millionenbetrag. Der Aufsichtsrat hatte am Donnerstag eingewilligt, um staatliche Hilfe zu ersuchen." Das ruft auch eine Reihe von Berliner Politikern auf den Plan, die die vorzeitige Schließung des Flughafens Tegel fordern. Gerd Appenzeller zitiert dazu im Tagesspiegel den SPD-MdA Daniel Buchholz: "Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt".

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Berliner Morgenpost, 22. March 2020

"Philipp Bouteiller entwickelt Tegel zum Zukunftsquartier" titelt die Morgenpost und zeichnet auf einer ganzen Seite einen zweistündigen Spaziergang mit dem Tegel Projekt-Geschäftsführer auf. „Woher dieser grenzenlose Optimismus in einer Stadt, in der so viel schief läuft, geplatzte Termine Alltag sind? 'Weil Berlin TXL politisch gewollt ist. Und ich hartnäckig bin. In einer wachsenden Stadt ist nicht das Ob die Frage, sondern das Wann.'"

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Süddeutsche Zeitung, 19. March 2020

Die Corona-Krise hat den Flugverkehr weltweit voll getroffen, mit erheblichen Auswirkungen auch auf die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg (FBB) – und nicht zuletzt auf die Vorbereitungen für die Eröffnung des BER. Nach der Aufsichtsratssitzung der FBB wird es öffentlich: Die TÜV-Prüfer haben sich von der Baustelle des BER zurückgezogen und arbeiten im Home Office-Modus weiter. Kritisch ist derzeit noch eine TÜV-Freigabe für die Kabelarbeiten im Terminal. Zudem ist durch die Corona-Pandemie der geplante Start des Probebetriebs im April gefährdet.

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Berliner Morgenpost, 19. March 2020

Einige für das Projekt Berlin TXL wichtige Ergebnisse dokumentiert die Machbarkeitsstudie, die die BVG im Auftrag des Berliner Senats für den weiteren Ausbau des U-Bahn-Netzes vorgelegt hat. "Eine Verlängerung der U-Bahnlinien U6 zur Urban Tech Republic, der U7 zum Flughafen Schönefeld sowie der U8 ins Märkische Viertel ist technisch umsetzbar", heißt es in dem Bericht. Und weiter: "Für die Verlängerung der U6 zur Urban Tech Republic auf dem heutigen Flughafen Tegel lägen die Kosten in der günstigsten und mit 2,9 Kilometern kürzesten Variante demnach bei 275 Millionen Euro. Die teuerste Route schlüge mit 607 Millionen Euro zu Buche. Die Strecke würde in der günstigsten Version von der Hochbahn der U6 abzweigen und oberirdisch Bahnhöfe auf dem Nordgelände und am Campus TXL ansteuern (...) Eine U-Bahnverbindung über das Schumacher-Quartier zur Urban Tech Republic könnten im Schnitt künftig 15.000 Personen täglich transportieren, schätzen die Planer."

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Berliner Zeitung, 12. March 2020

Flughafen-Chef Engelbert Lütke Daldrup verkündet vor dem Unterausschuss Beteiligungsmanagement des Berliner Abgeordnetenhauses, dass das vorletzte Hindernis auf dem Weg zur BER-Inbetriebnahme nun aus dem Weg geräumt sei: Die Zulassung für die im Hauptterminal T1 verbauten Metalldübel, die noch ausstand, sei bei der Flughafengesellschaft FBB eingetroffen. Letztes Hindernis ist nun die Beseitigung der Mängel an den Kabeltrassen – hier wird der Vollzug noch für den Monat März erwartet. "Wir gehen weiterhin von einer Inbetriebnahme des BER am 31. Oktober 2020 aus", wird Lütke Daldrup zitiert. Auch das Terminal T2, das die Kapazität des neuen Hauptstadtflughafens schon zu Beginn erhöhen soll, kann laut Lütke Daldrup bereits dann in Betrieb gehen. Weiter heißt es im Bericht: "Für den Flughafen Tegel hat die Berliner Flughafen-Gesellschaft, ein Tochterunternehmen der FBB, im Februar beim Senat die Befreiung von der Betriebspflicht beantragt. Am 4. November 2020 soll TXL in den 'Schlummerbetrieb' versetzt werden, der Anfang Mai 2021 endet."

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Berliner Wirtschaft, 06. March 2020

In einem Nachbericht zur 10. Standortkonferenz Berlin TXL am 12. Februar schreibt das Magazin der Berliner IHK: "Die Eröffnung des neuen Hauptstadt-Airports BER am 31. Oktober rückt näher – und damit auch die Schließung des Flughafens Tegel. Entsprechend wächst das Interesse für das Nachfolge-Projekt auf dem Areal."

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