No one can say what the future will bring.

But that's what the Newspapers of today are writing.

Tagesspiegel, 15. November 2018

Flughafen-Chef Engelbert Lütke Daldrup drängt auf eine Lockerung der Brandenburger Prüfkriterien bei den bevorstehenden TÜV-Abnahmen am BER. Hintergrund, laut Tagesspiegel: "Damit der BER eröffnen kann, muss der Flughafen den Behörden TÜV-Siegel vorlegen, dass alle Anlagen funktionieren, sicher sind und ordnungsgemäß entsprechend der Baugenehmigung errichtet worden sind, also mängelfrei. Der FBB-Vorstoß zielt darauf ab, dass kleinere Mängel und Abweichungen wie gebogene Kabel – ohne Relevanz für Funktionstüchtigkeit und Sicherheit – auch noch nach BER–Start behoben werden könnten." Fazit: Die Terminsituation für die Fertigstellung des BER unter den aktuellen Regularien scheint kritisch zu sein.

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Berliner Morgenpost, 09. November 2018

Die Berliner FDP hat beim Meinungsforschungsinstitut INSA (das immer wieder durch besonders hohe Prognose-Werte für die AfD hervorsticht) eine Umfrage zur Haltung der Berliner zum Tegel-Beschluss des Senats in Auftrag gegeben. Ergebnis laut Morgenpost: Fast zwei Drittel (64 Prozent) der Befragten halten es für falsch, dass der Senat den Volksentscheid ignoriert, nur 24 Prozent finden das Vorgehen richtig. FDP-Chef Sebastian Czaja schlussfolgert: "Berlin braucht Tegel". Senatssprecherin Claudia Sünder entgegnet kühl: "Der Senat hat sich differenziert mit dem Volksbegehren auseinandergesetzt. Im Ergebnis haben wir jetzt eine Beschlusslage und an die hält sich der Senat."

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Süddeutsche Zeitung, 07. November 2018

Die Tegel Projekt GmbH freut sich über mehr als 700 Besucherinnen und Besucher, die am 6. November 2018 zur 9. öffentlichen Standortkonferenz in die historische Peter-Behrens-Halle kamen und sich dort über die Pläne für die Nachnutzung des Flughafens Tegel informierten. Die Themen: smartes Wohnen, Technik für die Städte von morgen, und welche Chance sich der Metropole Berlin bietet, wenn 2021 der Flughafen Tegel schließt. Ein Statement von Professor Sahin Albayrak, einem weltweit anerkanntem Spezialisten für die Entwicklung des autonomen Fahrens, wird zum "Zitat des Tages“ im Tagesspiegel-Checkpoint vom 7. November: "'Wenn ein Auto so intelligent ist, sich am Ernst-Reuter-Platz zurechtzufinden, wird es das auf der ganzen Welt schaffen.'" Die Süddeutsche Zeitung berichtet und vermerkt: "Den ganzen Abend schwirren Worte wie 'Smart City', 'Internet der Dinge', 'Blockchain' oder 'autonomes Fahren' durch den Raum, Begriffe aus der Welt des Hightech, die in großem Kontrast zu dem stehen, was beim Thema Flughafen in Berlin der Ist-Zustand ist. Denn da ist schließlich dieser riesige Elefant im Raum: All dies ist nur möglich, wenn der Hauptstadtflughafen BER tatsächlich im Jahr 2020 eröffnet wird, wofür manches spricht, aber das dachte man ja auch schon 2012, 2013, 2016 und 2018."

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Berliner Morgenpost, 06. November 2018

Die künftige Urban Tech Republic auf dem Areal des heutigen Flughafens Tegel soll nicht einfach nur ein weiteres Gewerbegebiet sein, sondern sich den großen städtischen Themen wie Energieversorgung, Kreislaufwirtschaft, Mobilität und Nachhaltigkeit widmen. Das innovative Energiekonzept für den Industrie- und Forschungsstandort wie auch die Vergabe für die Wärme- und Kälteversorgung mit einem "LowEx-Netz" wird bei einem Pressetermin am 5. November vorgestellt. Ein erstaunlich breites Spektrum von Medien – von den Fachtiteln über die Agentur Dow Jones bis zur hin zur BILD – berichtet darüber. Die Berliner Morgenpost erläutert unter der Headline "Tegel bekommt das modernste Energienetz der Welt", warum dieses vermeintlich nur technische Thema so viel Aufmerksamkeit verdient: Es ist "entscheidend für den Klimaschutz in Städten, weil die Hälfte der verbrauchten Energie in die Wärmeversorgung fließt."

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Tagesspiegel, 03. November 2018

Die Siemens AG wird in den nächsten Jahren auf einer Fläche von 70 Hektar in der historischen Spandauer Siemensstadt einen Innovationscampus einrichten und dafür 600 Mio. Euro investieren. Hier sollen Forschungs-, Fach- und Gründerzentren, außeruniversitäre Einrichtungen und Start-up-Firmen angesiedelt werden, weiter rund 2.000 Wohnungen. Der Gedanke an eine Konkurrenz zur künftigen Urban Tech Republic, gleich nebenan in Tegel, liegt nahe. Im Tagesspiegel-Interview kommt dann auch diese Frage: "Unweit von Siemensstadt, auf dem Noch-Flughafen Tegel, soll die 'Urban Tech Republic' entstehen. Die Konzepte sehen sich ähnlich, konkurrieren sie miteinander?" Der Regierende Bürgermeister Michael Müller dazu: "Da entsteht keine Konkurrenz, es kann vielmehr eine sehr gute Ergänzung sein. Auch in Tegel werden eine Hochschule, Start-ups und Produktion angesiedelt. Die beiden Standorte bereichern sich gegenseitig."

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Der Spiegel, 01. November 2018

Die Initiative "Deutsche Wohnen und Co. enteignen" möchte private Unternehmen, die mehr als 3.000 Wohnungen in Berlin besitzen, gegen eine Entschädigung enteignen lassen. So soll die Mietpreissteigerung aufgehalten werden. In diesem Zusammenhang erwähnt der Spiegel-Bericht dazu auch den Flughafen Tegel und die Zeit danach: "Denn in zwei Jahren soll endlich der neue Hauptstadtflughafen seinen Betrieb aufnehmen. Dann könnte sich ein Szenario wiederholen, das es vor zehn Jahren schon einmal in Berlin gab: Seit damals die letzte Maschine vom Tempelhofer Feld startete, […] entwickelten sich die Häuser in der Umgebung zu echten Toplagen – mit entsprechend hohen Mieten. Experten sind überzeugt, dass der Effekt in jenen Stadtteilen vergleichbar ausfallen wird, die derzeit noch unter dem Lärm der Flugzeuge in Tegel leiden." Auch hier wird die sich aufdrängende Frage nicht gestellt, ob etwa stadtweiter Fluglärm ein geeignetes Instrument zur Stabilisierung der Mieten sein sollte...

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Tagesspiegel, 30. October 2018

Bei einer Veranstaltung des VBKI (Verein Berliner Kaufleute und Industrieller e.V.) unter dem Titel "Air-Infarkt?" wird erneut die Frage aufgeworfen, ob "Berlin einen zweiten Flughafen braucht". Flughafen-Chef Engelbert Lütke Daldrup verneint und verweist auf den Masterplan BER, der die Kapazitäten bis 2040 bereithalten soll. Der Tagesspiegel berichtet weiter: "Zur Frage, ob man angesichts der kontinuierlich steigenden Passagierzahlen Tegel nicht doch besser offenhalten sollte, verwies der Flughafenchef auf die 'klaren Vorgaben meiner Eigentümer'".

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Berliner Zeitung, 24. October 2018

dpa meldet es, und unter anderen die Berliner Zeitung bringt es: "Der Berliner Mieterverein rechnet mit einer Wohnkostenerhöhung im Bereich des Flughafens Tegel nach dessen Schließung." Nicht diskutiert wird die sich aufdrängende Frage, ob etwa stadtweiter Fluglärm ein geeignetes Instrument zur Stabilisierung der Mieten sein sollte...

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Berliner Zeitung, 19. October 2018

Der öffentliche Nahverkehr Berlins kann mit dem Wachstum der Stadt nur mühsam mithalten, und so erleben es tagtäglich auch die Fahrgäste. Die BVG-Chefin Sigrid Nikutta verspricht Abhilfe, etwa über kürzere Taktungen und verlängerte Einsatzzeiten. Sie wird in der Berliner Zeitung auch zu Berlin TXL zitiert: "Vor einigen Wochen haben wir den Auftrag bekommen, mögliche Verlängerungen der Linien U6 zur Urban Tech Republic TXL, U7 zum BER in Schönefeld und U8 ins Märkische Viertel zu prüfen. Es lässt sich jetzt schon sagen, dass all diese Neubauprojekte grundsätzlich machbar wären."

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Berliner Morgenpost, 15. October 2018

Der neue Berliner Feuerwehrchef Karsten Homrighausen gibt der Berliner Morgenpost ein ausführliches Interview und kommentiert auch die Situation vor dem geplanten Umzug der Ausbildungsstätte der Feuerwehr nach Tegel – auf das Areal des heutigen Flughafens.

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