Urbane Technologien sind im Prinzip nichts Neues. Aber wir erfinden sie neu.

Wenn Sie morgens aufstehen, passiert ungefähr das: Sie machen das Licht an, putzen die Zähne und setzen einen Kaffee auf. Voilà: Damit haben Sie schon einige urbane Technologien genutzt – wahrscheinlich sogar bevor Sie „Guten Morgen“ gesagt haben. Wenn Sie jetzt noch mit der S-Bahn fahren oder den Müll runterbringen, haben Sie schon viele Technologiebereiche durch. Urbane Technologien sind im Prinzip nichts Neues: Energie, Mobilität, Wasser und Recycling – das alles kennen wir und haben täglich damit zu tun.

Klar ist aber auch: Der morgendliche Stau kostet Energie und Nerven, die S-Bahn ist hundert Jahre alt, mit Öl heizen ist mehr als altmodisch, und Atomkraft ist keine Option. Was wir brauchen, sind Lösungen, die umweltfreundlich, effizient und intelligent vernetzt sind. Es ist also an der Zeit, die Weichen zu stellen: für die Stadt der Zukunft.

Wir wissen noch nicht, wie die Stadt der Zukunft aussehen wird.

Aber wir wissen, wo sie entsteht.

Die Kernthemen

In Berlin TXL entstehen urbane Technologien. Das Besondere: Hier werden ganze Themenbereiche miteinander vernetzt. So wirken sie effektiver zusammen. Aus vier zentralen Bereichen wird die Stadt der Zukunft geformt: Energie, Mobilität, Wasser und Recycling.

Diese werden von zwei Querschnittsbereichen flankiert, von denen alle profitieren: neuartige Werkstoffe und intelligente Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). Damit neue Materialien neue Produkte ermöglichen. Damit intelligente Technik neue Systeme steuert. Damit jede Idee perfekt umgesetzt werden kann. An einem Ort. Von Anfang an.

Energie

Bekommen wir unsere Energie in Zukunft von einem anderen Stern? Nein, weiterhin von unserer Sonne.

Die Welt braucht neue Energie. Positive Energie. Erneuerbare Energie. Mal ehrlich: Braunkohle verbrennen, um daraus Strom zu machen, das klingt doch ziemlich altmodisch. Und Atomkraft war auch nicht die Lösung. Um das zu ändern, braucht es mehr als einen guten Willen: technologisches Know-how. Berlin TXL wird ein weltweit einzigartiger Standort für die Entwicklung und Erprobung der Energiewelten von morgen.

lila, blau, weiß © 123rft

Hier gestalten Unternehmen, Hochschulen und innovative Gründer gemeinsam die Zukunft der Energiewende. Dabei gibt es natürlich viel mehr Möglichkeiten für erneuerbare Energien als die Sonne. Einen besseren Ort als Berlin gibt es dafür wohl kaum: Hier sind die Bundesforschungseinrichtungen und die Regierung. Die Energiewende wird also nicht nur hier beschlossen, sie wird hier gemacht.

Mobilität

Landen in Tegel bald Ufos? Nein, aber es könnte gut sein, dass hier welche starten.

Ist ein Ufo eigentlich auch ein Pkw? Oder ein Kfz? Könnte man es vielleicht im ÖPNV nutzen? Mal sehen. Bis wir Genaueres wissen, gilt in Berlin TXL weiterhin die StVO. Allerdings nicht auf den Experimentierfeldern. Hier werden neue Mobilitätskonzepte entwickelt und getestet. 

Urbane Nachtaufnahme in Langzeitbelichtung © 123rft

Aus gutem Grund: In den USA wurden 2011 ca. 27 Milliarden Liter Benzin in Staus verschwendet. Es ist also an der Zeit, dass sich etwas bewegt. Berlin ist die Hauptstadt der E-Mobility. Hier ist der größte Nahverkehrsmarkt Europas direkt vor der Haustür. Voraussetzungen, die sehr hilfreich sind. Für die Mobilitätskonzepte von morgen.

Wasser

Der Mensch besteht zu 70 Prozent aus Wasser. Tun wir etwas für Menschen.

Es heißt, Wasser sei das Öl des 21. Jahrhunderts. Und Berlin hat jede Menge davon. Sogar in bester Qualität. 1,1 Milliarden Menschen auf der Welt haben aber überhaupt keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Wie kann man Wasser effizient aufbereiten? Was sind die besten Infrastrukturen für Wasserleitungen? Kann man aus Salzwasser Süßwasser machen?

Wasserblasen © 123rft

Gut, wenn man solche Fragen nicht alleine beantworten muss. Berlin hat den größten Wasserversorger Deutschlands. Und damit auch eine Menge Know-how zum Thema Wasser. Übrigens: Haben Sie heute schon genug getrunken?

Recycling

Schön, dass man aus Öl Kunststoff machen kann. Aber geht das auch andersherum?

Müll macht erfinderisch. Vor allem wenn man zu viel davon hat. Wohin damit? Eine Frage, die man sich inzwischen in der ganzen Welt stellt. Kein Wunder, bei immer knapper werdenden Ressourcen und steigenden Entsorgungskosten.

Leere grüne übereinander gestapelte Glasflaschen © 123rft

In Berlin TXL werden deshalb neue Recycling-Konzepte entwickelt und getestet. Das geht am besten, wenn man zusammenarbeitet. Zum Beispiel mit den führenden Forschungseinrichtungen und Deutschlands größten Abfallunternehmen. Die sind nämlich da, wo auch der meiste Müll entsteht: in der Hauptstadt.

Werkstoffe & IKT

Gibt es in Zukunft wirklich eine intelligente Stadt? Warten wir noch ein paar Jahre, dann können wir sie selbst fragen.

Die weltweit innovativsten Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) kommen zukünftig aus Berlin TXL. Von Energiemanagement-Apps über Smart Grid bis hin zu Systemen, die den Verkehrsfluss optimieren. Vor allem geht es um intelligente Steuerung. Die kann man auf jeden Bereich anwenden. Sie macht nicht nur alles effizienter und ökologischer, sondern sorgt auch für mehr Komfort.

lila, blau, weiß © 123rft

Genauso wichtig ist aber die Materialfrage: Aus welchem Stoff sind die Technologien von morgen gemacht? Deshalb gibt es in Berlin TXL einen eigenen Bereich für die Entwicklung und Erforschung neuer Werkstoffe. Diese sind je nach Verwendung extrem leicht, hoch belastbar, leitfähig und intelligent. IKT und neuartige Werkstoffe sind wie Software und Hardware. Das Gute daran: Man kann sie auf alle Bereiche anwenden. Perfekt für die Stadt der Zukunft. So wird sie nicht nur intelligent, sondern auch gut gebaut. 

Potenzial

Zukunftstechnologie ist immer ein Zukunftsmarkt. Und das ist keine Zukunftsmusik.

Gut, wenn man heute weiß, was morgen wichtig wird. Zum Beispiel urbane Technologien. Ein wachsender Markt. Zunehmende Globalisierung, mangelnde Ressourcen und vor allem starke Urbanisierung sind vorhersehbar. Da liegt es auf der Hand, dass für die Städte von morgen neue Lösungen und neue Technologien gefragt sind.

Ein Geschäftsfeld mit einem geschätzten Marktvolumen von 5,4 Billionen Euro im Jahr 2025. Es wird also viel passieren. Wir können uns auf eine bessere Zukunft freuen. Und als Akteur auch auf eine gute Rendite.

Globaler Austausch

Von Berlin TXL aus erreicht man ein Ziel besonders gut: den globalen Markt.

Urbane Technologien sind nicht nur hier gefragt – sondern auf der ganzen Welt. Was für Berlin interessant wird, wird für Schanghai vielleicht erst recht interessant. Oder für Singapur, Mumbai oder Dubai. Die Liste ist lang. In diese Städte kann Know-how aus Berlin TXL einziehen. Oder besser: Hightech.

Und es geht auch andersherum. Warum nicht eine neue Technologie aus Indien importieren? Der Austausch ist das Entscheidende. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, sich in einem weltweiten Markt zu positionieren. Und Berlin ist der richtige Ort dafür.

Tegel Projekt GmbH Lietzenburger Straße 107 D-10707 Berlin Telefon: +49 30 5770 47 00 E-Mail: info@berlintxl.de