Niemand kann sagen, was die Zukunft bringt.

Aber das schreiben die Zeitungen von heute.

Berliner Abendblatt, 21. März 2017

"Ungeachtet aller Hiobsbotschaften rund um den ‚Fluchhafen' BER und der Volksinitiative zum Weiterbetrieb des bei Berlinern beliebten Airports Tegel" - das Abendblatt berichtet unter dem Titel "Gerüstet für den Tag X / Konzept für das Flughafenumfeld wird im Centre Francais präsentiert."

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Berliner Kurier, 21. März 2017

Während B.Z. und Bild jubeln, befasst sich der Berliner Kurier, als drittes Berliner Boulevard-Blatt eher in den östlichen Bezirken zuhause, mit der Stimmung in Pankow nach dem absehbaren Erfolg des FDP-Begehrens. Die Überschrift lautet: "Volksbegehren TXL / Pankow-Wut in XXL".

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Potsdamer Neueste Nachrichten, 21. März 2017

Bei der Argumentation der Tegel-Fans wird gerne unterschlagen, dass die Rechnung nicht ohne den Wirt in Brandenburg (und im Bund) zu machen ist. Denn das Land Brandenburg ist Mitgesellschafter der Berliner Flughäfen (wie der Bund). Von dort übermitteln die Potsdamer Neuesten Nachrichten jetzt das Meinungsbild: "Die Diskussion sei abwegig und Quatsch, sagte SPD-Fraktionschef Mike Bischoff am Dienstag in Potsdam."

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Berliner Zeitung, 21. März 2017

Die Berliner Zeitung befragt den Verwaltungsrechtler Remo Klinger (Kanzlei-Kollege des allseits gefürchteten Anwalts Reiner Geulen) zu den Konsequenzen des kommenden Volksentscheids und betitelt das Interview mit seiner klaren Aussage: "Tegel-Volksentscheid 'Eine einzigartige demokratische Mogelpackung'".

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Die Welt, 20. März 2017

Der Erfolg der Berliner FDP bei der zweiten Stufe des Volksbegehrens zur Offenhaltung des Flughafens Tegels rückt in greifbare Nähe. Am 4. April wird die Landeswahlleitung das Endergebnis bekannt geben. In der medialen Öffentlichkeit setzt angesichts des Jubels der Sechs-Prozent-Partei nun das Nachdenken über die möglichen Konsequenzen dieses Begehrens ein. Und da überwiegen die kritischen Stimmen. Ein Beispiel liefert die WELT im Wirtschaftsressort unter der Überschrift "Das neue Milliardendesaster für Berlin heißt Tegel".

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Tagesspiegel, 20. März 2017

Gerd Nowakowski kommentiert im Tagesspiegel die bisherige Stillhaltepolitik des Berliner Senats: "Natürlich steht die Landesregierung in der Pflicht, die vielen Berliner zu entlasten, für die der Flughafen Tegel einen täglichen Lärm- und Dreckterror bedeutet. Und natürlich kann das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts nicht ignoriert werden, das den BER-Betrieb koppelt an die Schließung Tegels. Aber anstatt damit offensiv umzugehen, hat sich der Senat von der FDP-Kampagne in die Defensive drängen lassen." Auch die Nachnutzungspläne für Tegel kommen zur Sprache.

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taz, 17. März 2017

Der Versuch des Autovermieters Sixt, sich mit Stimmenkauf am FDP-Volksbegehren zur Offenhaltung des Flughafens Tegel zu beteiligen, schlägt hohe Wellen in der Berliner Medienöffentlichkeit. Der Landeswahlleitung hat Strafanzeige erstattet, und die FDP rudert zurück, indem sie sich von der Aktion distanziert. Ob das reicht? Die taz stellt die Frage zu den Konsequenzen für das laufende Volksbegehren an Geert Baasen, den Leiter der Geschäftsstelle der Landeswahlleitung: "Aber wenn dieses am Ende knapp zugunsten der Initiatoren ausfiele und unter den 174.000 gültigen Unterschriften womöglich gekaufte seien?" Die Antwort von Baasen: "Das müssen wir uns dann anschauen."

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Berliner Morgenpost, 16. März 2017

Kurz vor dem Ende der Frist für das Volks­begehren zur Offenhaltung des Flughafens Tegel werden alle Register gezogen: Der Autovermieter Sixt verspricht mittlerweile einen Gutschein von 10 Euro für jede Unterschrift (darüber wird noch zu berichten sein), und die FDP lässt sich von einem Reporter der Morgenpost mitfühlend beim Stimmensammeln beobachten. Erwähnt wird in dem Artikel jedoch auch, wie es faktisch um die Zukunft aussieht: "Auf dem Gelände sollen ein Forschungs- und Industriepark entstehen und neue Wohnungen, Anwohner von Fluglärm befreit, der BER Berlins internationales Drehkreuz werden. Aber vor allem ist die Schließung sechs Monate nach der BER-Eröffnung rechtskräftig." Der FDP-Protagonist Mario Czaja muss eingestehen: "Ein erfolgreicher Volksentscheid wäre für den Senat zwar nicht bindend, sondern nur eine Empfehlung."

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Berliner Morgenpost, 11. März 2017

Autor Gilbert Schomaker beschäftigt sich mit den absehbaren Terminnöten bei Eröffnung des BER und der Schließung des Flughafens Tegel. Die Zukunft von Berlin TXL resümiert er mit wenig Optimismus: "10.000 Wohnungen, der neue Standort der Beuth-Hochschule, Arbeitsplätze für bis zu 15.000 Menschen. Alles in einem Vorzeigeviertel in Sachen "Energieversorgung der Zukunft". Eine "urban tech republic" soll entstehen. 'Oh wie schön ist Panama', möchte man da mit Janosch sagen.“

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B.Z., 09. März 2017

Schon 2013 hatte die Tegel Projekt GmbH in Zusammenarbeit mit dem Landesdenkmalamt einen Gebäudepflegeplan für das ikonische Hexagon des Terminals A im Flughafen Tegel erarbeitet. Nun wurden dem Gebäude ganz offiziell Denkmaleigenschaften zugebilligt und bei der künftigen Nutzung nach Einstellung des Flugbetriebs sollen denkmalpflegerische Belange berücksichtigt werden. Die B.Z. titelt: "Flughafen Tegel könnte bald Berliner Kulturgut werden".

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Tegel Projekt GmbH Lietzenburger Straße 107 D-10707 Berlin Telefon: +49 30 5770 47 00 E-Mail: info@berlintxl.de