No one can say what the future will bring.

But that's what the Newspapers of today are writing.

Berliner Zeitung, 22. January 2016

Berlins „kleinster, aber beliebtester Flughafen“ bekommt ab 2018 „ein neues Gesicht“, schreibt die „Berliner Zeitung“. Dazu hat es einen „Wettbewerb für die Freiraum-Gestaltung“ gegeben, den die Landschaftsarchitekten des Ateliers Loidl gewonnen haben. „Umgesetzt werden soll die Planung, nachdem der Flugbetrieb in Tegel eingestellt wird, sagte der Bau-Staatssekretär und Berliner Flughafenkoordinator Engelbert Lütke Daldrup am Donnerstag bei der Präsentation des Entwurfs. Nach jetzigem Stand ist die Eröffnung des neuen Flughafens BER in Schönefeld für die zweite Hälfte des Jahres 2017 vorgesehen. Sechs Monate später, also 2018, soll der Flugbetrieb in Tegel eingestellt werden. Das sei der Startschuss, um die preisgekrönte Planung zu realisieren, sagte Lütke Daldrup.“

 

Der Entwurf sieht vor, „dass das Flughafengebäude über drei Grünzüge mit den verschiedenen Landschaftsgebieten der Umgebung verbunden wird. Ein parkähnlicher Grünzug aus Wiesen führt in Richtung Parklandschaft Jungfernheide. Ein Wald-Streifen verläuft in Richtung der Waldflächen im Südosten.“

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Berliner Zeitung, 14. January 2016

Der Antrag auf ein Volksbegehren für die Offenhaltung des Flughafens Tegel hat bislang nicht einmal die Hälfte der erforderlichen Unterschriften zusammen bekommen. Dennoch sind die Initiatoren optimistisch.

 

Noch ist das Ziel nicht wirklich in Sicht. 20.000 Unterschriften werden benötigt, damit ein Volksbegehren für die Offenhaltung des Flughafens Tegel beantragt werden kann. „Bislang konnten wir 7000 bis 8000 Unterschriften sammeln“, teilte Marcel Luthe, Mitglied der Initiative „Berlin braucht Tegel“ und FDP-Politiker in Wilmersdorf, am Donnerstag mit. Er zeigte sich zuversichtlich, dass die nötige Zahl bis Mitte Februar erreicht wird. Wenn der BER in Schönefeld öffnet, soll der letzte Flughafen im Stadtgebiet spätestens ein halbes Jahr danach schließen – nach jetzigem Stand also 2018. Dabei könnte Tegel den BER ergänzen und entlasten, entgegnet „Tegel bleibt offen“. In dem Text, mit dem die Initiative das Volksbegehren beantragen will, heißt es: „Der Senat wird aufgefordert, sofort die Schließungsabsichten aufzugeben und alle Maßnahmen einzuleiten, die erforderlich sind, um den unbefristeten Fortbetrieb des Flughafens Tegel als Verkehrsflughafen zu sichern.“ Die Unterschriftenliste ist unter www.berlin-braucht-tegel.de verfügbar. Wohnkosten in Reinickendorf würden steigen. Selbst im Bezirk Reinickendorf, wo Anlieger über Fluglärm klagen, sei die Resonanz gut, so Luthe. Viele wüssten die niedrigen Mieten zu schätzen. Die Wohnkosten würden steigen, wenn der Airport schließt: „Er verhindert die Gentrifizierung von Reinickendorf-Süd.“Als „unsinnig und unseriös“ bezeichnet dagegen die Bürgerinitiative gegen das Luftkreuz auf Stadtflughäfen die Kampagne. „Sie ignoriert vollständig die Schließungsgründe“, hielt ihr Sprecher Rolf-Roland Bley der FDP entgegen. Im Schließungsbescheid werde betont, dass die Anlieger vor gesundheitsgefährdenden Lärm- und Schadstoffbelastungen geschützt werden sollen. Tegel habe viele Gefahrenpotenziale. So würde täglich Kerosin durch Wohngebiete befördert – nach der jüngsten Zahl bis zu 1,7 Millionen Liter pro Tag.

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Berliner Zeitung, 10. December 2015

"Manches Mal empfiehlt es sich, erst gar nicht auf einen Sachverhalt, sondern gleich auf einen Kommentar hinzuweisen: Es werden Stimmen für ein Volksbegehren, den Flughafen Tegel dauerhaft offen zu halten. Christine Dankbar, stellvertretende Lokalchefin der „Berliner Zeitung“, findet, das sei alles andere als eine gute Idee. Und sie nennt nicht nur Fakten, sondern verweist auch auf eine den Berliner offenbar besonders anhaftende Eigenschaft: Für sie sei „das Landen hier ein Nachhausekommen, die unmoderne, überfüllte Anlage hat da eher etwas Anheimelndes.“ Ein Fremder sehe das anders: „Überfüllt, marode, altmodisch, so lautet das unbarmherzige Urteil vieler Touristen und Geschäftsreisender, die hier zum ersten Mal ankommen.“ Schließlich: „Den Anwohnern in Schönefeld nutzt es wenig, wenn auch in Tegel der Fluglärm bleibt.“

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Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05. December 2015

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ ist voll des Lobes: „Inzwischen sind derartig viele überzeugt von der Qualität dessen, was in Berlins Südosten [= in Berlin Adlershof ] geschehen ist, dass Wista [die Betreibergesellschaft] “auch für die Nach-Flughafen-Entwicklung in Tegel, …. zuständig gemacht wurde. In Tegel … sollen „Urban Technologies“ entwickelt werden, die Tegel Project GmbH wartet begierig darauf, dass der Flughafen BER endlich eröffnet, damit der in Tegel endlich entwickelt werden kann.“ (Nicht online. Schade.)

Berliner Morgenpost, 23. November 2015

„Die Tegel-Debatte stellt sich für uns nicht“, so Stadtentwicklungs-Staatssekretär Engelbert Lütke Daldrup in der „Berliner Morgenpost“: „Man darf nicht den Fehler machen, Wohnen gegen Arbeiten auszuspielen, das zeigt auch das Beispiel Adlershof.“ Und damit kein Missverständnis besteht: “ …aber ich wiederhole noch einmal, wir brauchen Tegel für die langfristige wirtschaftliche Entwicklung Berlins.“ Schließlich. „Wir reden bei Tegel über einen Entwicklungszeitraum von zwanzig Jahren, die Wohnungen können erst in fünf Jahren gebaut werden. Es macht also überhaupt keinen Sinn, den Masterplan den wir zu Tegel entwickelt haben jetzt wieder aufzuschnüren und neu zu verhandeln.“

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Berliner Zeitung, 02. November 2015

„Bei der Zahl der Baugenehmigungen“, schreibt die „Berliner Zeitung“, „liegt Reinickendorf ganz hinten.“ Diese Zahl sei „unterirdisch“, so zitiert das Blatt Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD). Der bezirkliche Stadtrat für Stadtentwicklung, Martin Lambert (CDU), hält dagegen, er brauche Bauanträge, um Baugenehmigungen erteilen zu können. Größte Flächenreserve „für den Neubau“ sei der Flughafen Tegel, wo nach dessen Schließung nicht nur ein Technologiepark, sondern auch Wohnungen entstehen sollen. Fragt sich nur, wie viele: 5000 nach den Senat Vorstellungen des Senats. Dagegen gebe es „Widerstand … aus Kreisen der CDU“. Diese halte „3500 Wohnungen in Tegel für verträglich“, damit nicht hat der „Forschungs- und Industriepark in Gefahr“ gerät. Senator Geisel stehe vor einem Problem: Nicht alle genehmigten Wohnungen werden auch gebaut. Schreibt alles die “Berliner Zeitung”.

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